Small Talk

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt

Vaihda
Hallo Jörg.

Mit etwas zeitlichem Abstand, möchte ich jetzt mal meine Meinung, zur Stellungnahme deines Rücktritts, ausführen.
Nachdem du mich dort zu Unrecht beschuldigt hast, unter falschem Namen zu kommentieren und auch auf wiederholtes fordern einer Entschuldigung, nicht reagiert hast, finde ich es nur fair, wenn ich das nun doch mal kommentiere.

Ich bin heute nochmal die alten Archive der Mailingliste durchgegangen....

Du gestehst an einer Stelle ein, dass der ffggrz das alles nicht alleine leisten könnte und du darauf hoffst, dass auch andere sich mit Konzepten, z.B. für das Backbone, einbringen.
Quasi für nichts, außer für den Popanz, dass es danach weiter gehen könnte mit Förderung, oder Versprechungen, dass man Plastikspielzeug (Router, Hardware generell) für seine Bemühungen bekommt. (Finanzierung Kleinprojekte)

Nun stellt sich natürlich die Frage, wieso du, gerade als es darum ging, schlüsselfertige Konzepte für den Backbone, mit ausgewählten Geräten u.s.w. zu fertigen, plötzlich keine Lust mehr hattest....
Und eigentlich hast du die Frage, mit deinem Blogpost zum Rücktritt vom Projekt, ohne das du es wolltest, ziemlich genau beantwortet.

Reines wirtschaftliches Interesse.

Machen wir uns doch nichts vor...
Du hast genau gewusst, solange du als Konzept nur etwas generisch geschwurbeltes abgibst, dass keine expliziten Geräte -vorschläge oder -vorgaben macht, wird in erster Linie dein Unternehmen - die Unitas Network GmbH - in der Lage sein, kosteneffektiv und schnell, Angebote zu unterbreiten, die z.B. geraweb nicht so leicht hinbekäme, weil man vorher einiges an Recherche u.s.w., zu tätigen gehabt hätte.

Du hast dahingehend eben geahnt, würdest du das gemeinnützig, für den Freifunk in Gera machen, schmelzen deine Chancen, bei einer Vergabe einen guten Schnitt zu machen.
Und das - und wohl primär nur das - war dann ganz offensichtlich der Grund, wieso du auf einmal nicht mehr das machen wolltest, was du vorher selbst von anderen erhofft/erwartet/verlangt hast.... (siehe Mailingliste)

Andere Freifunker in Thüringen, hätten dafür, dass etwas vor ihrer eigenen Haustür passiert, schon wesentlich mehr gemacht, als du.
Dir hat offensichtlich weder das Versprechen darauf, dass du etwas Plastikspielzeug bekommst (das was du anderen zugemutet hast), für dich oder deine Community, noch, dass überhaupt etwas vor der eigenen Haustür passiert (womit andere hoch zufrieden gewesen wären), gereicht.

Dahingehend war es eine Unverfrorenheit von dir, von anderen zu erwarten, sich für einen Furz abzustrampeln, aber selbst als erste Ratte von Bord zu gehen (Funktionsrücktritt, Vereinsaustritt), wenn es nichts mehr für die eigene Person einzustreichen gibt.

Und Hand aufs Herz, man merkt ja heute auch, dass dein Engagement in Sachen Firmwarebuilding, deutlich zurückging.
Dass du da überhaupt noch aktiv bist, wird wohl im wesentlichen wirklich nur darauf zurückzuführen sein, dass du kommerzielle Freifunk Kunden (z.B. das waikiki) hast.

Hättest du in dieser Angelegenheit auch nur einen Funken Ehre und Integrität bewiesen, dann hättest du das, was du von anderen erwartet hast, geleistet und ich hätte mich verwundert am Kopf kratzen müssen, wie ernst dir dein Engagement für Freifunk ist.

So und noch einen zur Güte...
Natürlich kann man (ich) verstehen, dass du dir da irgendwie veräppelt vorkamst.
Selbstverständlich wird das Ministerium und deine Stadtverwaltung gewusst und erkannt haben, das hinter deiner Person, ein Unternehmen steckt und deine Motivation für das Projekt da sicherlich nicht die reine Menschenliebe war.
Folglich ist natürlich klar, dass man da versucht haben wird, dir so lange wie möglich, keinen klaren Wein einzuschenken, denn du warst ja "nützlich".
Irgendwas muss dich ja auch lange genug im Glauben gehalten haben, dass alles nach deinen Vorstellungen ablaufen wird.

Eventuell kannst du ja nun, im Lichte dieser eigenen Erfahrung, wie es so ist, ausgenutzt zu werden, verstehen, wieso das Gros der Thüringer Freifunker, damals so reagiert hat.

Nur, warum du nun den Glauben hattest und wer dir da wohl was eingeflüstert oder vorgemacht hat, werden wir vermutlich leider nie erfahren.
Aber vielleicht lernt der ein oder andere, etwas aus den Vorgängen.
Denn, auch 3 Jahre nach Projektstart und kurz vor Ende, kann man von Gera nicht viel lernen, aber um so mehr, aus und durch Gera.

my 2 cents

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
11.10.2018 20:44 vastaus kirjoittajalle Sascha.
Hallo Sascha,

ich habe lange überlegt, ob ich auf Deine beleidigenden Ergüsse überhaupt antworten soll. Ich mache das nun doch, da ich einige Dinge nicht einfach so hier stehen lassen kann. Das Ganze ist ja nicht nur gegen mich persönlich, sondern auch gegen meine Firma gerichtet. Und für diese und deren Mitarbeiter trage ich auch eine gewisse Verantwortung.

Die allermeisten, wenn nicht alle der von Dir hier angesprochenen Punkte (warum ich zum damaligen Zeitpunkt vom Projekt zurückgetreten bin, warum in den Konzepten keine konketen Produkte genannt wurden, warum ich weniger Zeit habe, ...) habe ich im o.g. Blogbeitrag ausführlich erläutert. Dazu stehe ich auch jetzt noch, das ist noch genauso aktuell. Und für andere vielleicht auch ein bißchen nachvollziehbar.

Mein Engagement für den Freifunk habe ich auch nach meinen Rücktritten nicht zurückgefahren. Klar, es dauert auch mal länger, bis es eine neue Firmware gibt. Das hat meistens Zeitgründe, aber auch mal technische (Gluon ließ sich mit aktuellstem Linux nicht bauen). Die Unitas Network GmbH hostet immer noch ein Gateway und das Portal, hierfür gabs auch neue Hardware. Ich persönlich steuere auch noch ein Gateway bei. Man kann immer noch zum Selbstkostenpreis Router beziehen. Bis auf das kleine Waikiki-Projekt hat die Unitas Network GmbH mit Freifunk kein Geld verdient und wird das auch nicht mehr. War auch niemals das Ziel. Und selbst wenn, wäre das nichts Verwerfliches. Mein einziger Hintergedanke war, durch Freifunk vielleicht fähige Leute kennenzulernen, die ich evtl. hätte einstellen können. Aber auch das ist nicht passiert, die fähigen Mitarbeiter wurden anderswo gefunden.

Obiges entspricht der Wahrheit, das kann ich jederzeit vertreten. Du mußt mir das natürlich nicht glauben, ist mir auch völlig egeal, ob Du mir das glaubst. Mir aber ohne Grund, nur mit eigenen Behauptungen, öffentlich Dinge zu unterstellen (nur wirtschaftliche Interessen, Benachteiligung von Mitbewerbern), mich Unverfroren zu nennen, mir Ehre, Integrität und Engagement abzusprechen, das ist schon äußerst grenzwertig. Du bewegst Dich damit auf sehr dünnem Eis. Ich bitte Dich dringend, sowas in Zukunft zu unterlassen. Es ist mir auch unverständlich, wie man als intellienter Mensch seine Zeit damit verschwenden kann, solche Forenbeiträge wie Deine zu erstellen. Mach doch stattdessen einfach mal etwas wirklich Konstruktives.

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
12.10.2018 9:23 vastaus kirjoittajalle Sascha.
Hallo Sascha,

es ist schon erstaunlich das du nach dem Rücktritt von Jörg vor über 2 Jahren jetzt sozusagen noch einmal auf eine beleidigten Art und Weise nach trittst. Wir haben in Gera einen Bürger, welcher ähnlich wie du Auftritt. Er wird deshalb auch ignoriert und geschnitten. Es ist langsam an der Zeit, sich dir gegenüber ebenso zu verhalten.
Ich wollte hier einiges zu deinen falschen Ansichten und Beleidigungen schreiben. Dieses erübrigt sich, da Jörg schon reagiert hat und dieses nur unterstützen kann.

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
12.10.2018 17:03 vastaus kirjoittajalle Jörg.
Jörg
Obiges entspricht der Wahrheit, das kann ich jederzeit vertreten. Du mußt mir das natürlich nicht glauben, ist mir auch völlig egeal, ob Du mir das glaubst. Mir aber ohne Grund, nur mit eigenen Behauptungen, öffentlich Dinge zu unterstellen (nur wirtschaftliche Interessen, Benachteiligung von Mitbewerbern), mich Unverfroren zu nennen, mir Ehre, Integrität und Engagement abzusprechen, das ist schon äußerst grenzwertig. Du bewegst Dich damit auf sehr dünnem Eis. Ich bitte Dich dringend, sowas in Zukunft zu unterlassen. Es ist mir auch unverständlich, wie man als intellienter Mensch seine Zeit damit verschwenden kann, solche Forenbeiträge wie Deine zu erstellen. Mach doch stattdessen einfach mal etwas wirklich Konstruktives.

Nun schau mal, die Sachlage ist doch diese. (Wenn da irgendwelche Daten oder Fakten falsch sind, dann weise bitte darauf hin.)
  • Irgendwann zwischen April und Juni 2016
    hast du durch die erste Beschaffung von Hardware erfahren, dass du natürlich so, in dieser Position und mit den Verbindungen, nicht so einfach bedacht werden kannst. (Etwas, worauf damals schon einige Freifunker hinwiesen, weil es absehbar war!)
  • Am 17.06 2016
    trittst du aus deinen Ämtern und allen Funktionen die dich da hindern, aus.
  • Am 24.06 2016  (Glaube ih jedenfalls)  
    hattest du ein "klärendes Gespräch" mit jemandem aus der Verwaltung
  • Am 15.12 2016
    sicherte dir dein ehemaliger Mitarbeiter und heutige Projektleiter, hier im Forum zu, dass man nun eine Lösung gefunden hat, mit der du auch teilnehmen kannst.
    • Zitat: "Ich kann mich daran erinnern (und auch täuschen), dass du gesagt hast, dass du keine Konzepte mehr erstellst, wenn du keine Chance auf eine Beauftragung hast. Die hast du jetzt wieder und ich würde diese Arbeit gern in deinen Händen sehen, weil ich da weiß, dass es Hand und Fuß hat und vor allem eine Abstimmung mit der Gemeinde auf dem kleinen Dienstweg erfolgt."
      Wenn er sich da nicht getäuscht hat, sagt das ja schon einiges aus....
  • Und dann am 12.04. 2017
    erfolgte die erste Vergabe, bei der du dann, nach meinen Informationen, teilgenommen hast, aber offensichtlich unterlegen warst.
Was auch immer dich dazu bewegt hat, nach der ersten Runde nicht mehr teilzunehmen (ich wüsste das wirklich gerne), dass alles ergibt halt doch ein ziemlich klares Bild.

Und nach all den Erfahrungen der letzten 3 Jahre mit euch, kannst du es mir wohl kaum verübeln, wenn ich mir meine Meinung, lieber unter Zuhilfenahme von Ockhams Skalpell und dem beobachteten Verhalten und Abläufen, bilde.

Jörg
Mein einziger Hintergedanke war, durch Freifunk vielleicht fähige Leute kennenzulernen, die ich evtl. hätte einstellen können. Aber auch das ist nicht passiert, die fähigen Mitarbeiter wurden anderswo gefunden.

Oh, ich bin sogar sicher, dass du die in einem landesweiten Projekt, auch gefunden hättest. Aber wenn man sich nur auf 4% der Thüringer Bevölkerung konzentriert und den Rest dadurch verprellt, dass man versucht sie billig abzuspeisen, ist so etwas eben von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
Dem Ministerium hätte so etwas sicherlich auch gefallen, es wäre doch auch eine Art der Wirtschaftsförderung gewesen.
Aber mit dem Zauberstab irgendwo in die Landschaft piksen und dann glauben, dass die Leute wie Lemminge hinströmen, geht halt nicht.

Jörg
Es ist mir auch unverständlich, wie man als intellienter Mensch seine Zeit damit verschwenden kann, solche Forenbeiträge wie Deine zu erstellen. Mach doch stattdessen einfach mal etwas wirklich Konstruktives.

Denkst du denn nicht, dass ich nicht viel lieber in einem landesweiten Programm, mit fairen Bedingungen und Unterstützung der Kommunen vor Ort, gerne etwas dazu beigetragen hätte?
Aber es wurde damals schnell offensichtlich, dass externe Helfer, nur Mittel zum Zweck sein sollten (Du hast ja selbst gesagt, ihr könnt das alles gar nicht alleine leisten!) und diese dafür außer einen warmen Händedruck, nichts von Wert für ihre Community vor Ort (Standorte) bekommen.
Und in der Tat, habe ich nach 2015 sogar noch eine Weile weiter an den Vorhaben herumgebastelt, die ich damals ins Trello stellte. Quasi vorsorglich in der Hoffnung, dass ihr in Sachen Kooperation noch zur Vernunft kommt, auch wenn ich stets ahnte, dass ihr da weiterhin steif und uneinsichtig bleibt.
Letztlich war es mir einfach nicht möglich, mit euch zu kooperieren, ohne die Gruppierung die sich in der PM damals dagegen positionierte, zu hintergehen.

Ich finde es wirklich schade, dass du bis heute offensichtlich keinerlei schlechtes Gewissen hast, betreffend der Vorgänge damals.
Du bist ja auch wieder auf keine der wichtigen Sachen eingegangen. z.B. wieso du anderen Dinge zugemutet hast, die dir selbst nicht genügt hätten...
Und so langsam glaube ich wirklich, dass du wohl denkst, dass du die einzige Person bist, die in dem Kontext unfair behandelt wurde und du noch immer glaubst, damals, auch ohne sie zu fragen, mit deinem handeln, nur das beste für alle Freifunker die da ins Trello schrieben, wolltest...
Bedauerlich.

Lutz
es ist schon erstaunlich das du nach dem Rücktritt von Jörg vor über 2 Jahren jetzt sozusagen noch einmal auf eine beleidigten Art und Weise nach trittst.

Ich trete nicht nach, ich trete jetzt erst zu.
Und das aus 2 Gründen.
  1. Ich wollte Jörg die Chance geben, zu beweisen, dass er es mit dem Projektrücktritt ernst meint und sich folglich dann auch nicht an Ausschreibungen beteiligt. (Also echter Rücktritt aus Protest, so wie bei dir)
  2. Ich wollte aus strategischen Gründen, den großen Blick auf das ganze, was danach passiert, weil ich damals sofort ahnte, dass der Rücktritt, doch nur der Sache dienlich ist, um an den Vergabeverfahren - sauber (juristisch jedenfalls) - teilnehmen zu dürfen.

Du siehst also, es hätte mir also recht wenig gebracht, vorzeitig einen Verdacht, ohne empirische Belege, zu äußern.

Außerdem störte mich Jörgs Verleumdung, ich wäre einer der 2 anonymen Schreiber in seinem Blogbeitrag zum Austritt.
Da fand ich es mehr als angebracht, euch noch mal in Erinnerung zu rufen, das mein Instrument, dass der Rhetorik ist und ich dieses mit einer Eloquenz benutze, die euch schon immer in die Bredouille trieb und ebene nicht jenes, irgendwelcher gänzlich anonymen Zwischenrufe.
Leider behauptet Jörg ja mit vagen Andeutungen munter weiter in dem Kommentarverlauf dieses Beitrags, ich sei eine dieser 2 Personen.
Vermutlich will er nicht wahrhaben, dass neben dem "ach so bösen Sascha", auch andere Leute mit "Kritik" da sind, die das ganze wohl eher sehr zynisch und schaden freudig sahen.
Mittlerweile kann man da auch nicht mehr Kommentieren und diese Verleumdung bleibt leider so stehen.

Und letztlich ist er ja auch ein wenig selber Schuld.
Ich bin sicher, hätte er sich bei mir dafür entschuldigt und das klargestellt, wäre mein Kommentar hierzu, auch wesentlich sanfter ausgefallen.
Aber er wollte ja nicht.

Lutz
Wir haben in Gera einen Bürger, welcher ähnlich wie du Auftritt. Er wird deshalb auch ignoriert und geschnitten. Es ist langsam an der Zeit, sich dir gegenüber ebenso zu verhalten.

Welchen Unterschied macht das denn, zu den Jahren davor?
Es haben doch hier im Forum auch längst andere Leute festgestellt, dass auf kritische Fragen oder ähnliches, selbst wenn sie nicht von mir kommen, in der Regel gar nicht eingegangen wird.
Vom rhetorischen Standpunkt aus, macht es für mich also keinen Unterschied, ob ihr nun reagiert oder nicht. Soll der Leser sich eben seine Meinung bilden.
Wenn ihr auf Beiträge eingehen wollt, "falsche Fakten" die ich ggf. verwende (man bekommt eben schwer Informationen von der anderen Seite des bleiernem Vorhangs ;-)), klarstellen wollt, u.s.w. dann könnt ihr das jeder Zeit und ich würde mich sogar freuen, ab und zu, auch mal eines Besseren belehrt zu werden.

Aber wenn ihr in der Vergangenheit eben vermehrt die Erfahrung gemacht habt, dass ihr euch mit geschwurbelten (nicht vergessen, dass ist ein Wort aus eurem Repertoire) Antworten, nur noch weiter in die Sache reinreitet, dann steht euch natürlich frei, sich eben auch nicht zu äußern. (Etwas, dass ihr schon oft praktiziert habt)
Wie gesagt, soll der Leser entscheiden, wem er nun mehr glaubt, oder ob er seine eigene "Wahrheit", irgendwo zwischen den Positionen verortet. (Wo sie auch oft liegt)

Ach und eines noch. Ihr moniert euch hier ständig darüber, dass man euch beleidigt.
Wo ist denn eine Beleidigung?
Das mit den Ratten die als erste über Bord gehen?
Nun, dass ist ein Sinnbild, ein ziemlich treffendes in solchen Situationen. ;-)
Der Rest basiert eben auf Empirie und da liegt es ganz an euch, in diesen Punkten, konkret zu widersprechen.

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
12.10.2018 20:45 vastaus kirjoittajalle Sascha.
Gaaaanz laaaangweilig!
Zu allem, was Du hier von vor über 2 Jahren aufwärmst, kennen Du, ich sowie alle anderen, die das mitlesen (müssen) sowohl meine Argumente dazu als auch das, was Du Dir dazu für Dein Weltbild zusammenbastelst. Du kannst das hier gern weiter von Dir geben, solange es im rechtlichen Rahmen bleibt (die Grenze ist nah). Vielleicht interessiert es ja doch jemanden. Mich nicht mehr. Für Beiträge, welche ausgehend vom aktuellen Stand der Dinge irgendetwas voranbringen, bin ich wie immer offen. Ich befürchte aber, daß in dieser Richtung von Dir, wie bisher, absolut nichts kommen wird. Schade, eigentlich.

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
21.10.2018 12:59 vastaus kirjoittajalle Lutz.
Jaja, ein typischer Jörg Beitrag mal wieder.
Ganz laut "You are old news!" schreien und Fakten einfach ignorieren und übergehen.
Sag mal, du hast nicht zufällig Verwandtschaft in den USA?

Ich finde es übrigens enorm interessant, wie du nach wie vor, dass Modell "Freifunker schwurbeln nur generisch rum und Unternehmen Treffen die Produktwahl", verteidigst. Und das, obwohl es schon in der ersten Vergaberunde, nicht überzeugend damit lief. Weil - und das war auch absehbar - das dafür nötige Fachwissen, bei Thüringer Unternehmen, nur selten vorhanden ist. Und nachdem ich deine WLAN Installation mit Klingeldraht hier im Forum gesehen habe, zweifele ich auch daran, dass du dafür sehr geeignet bist. (Nichts gegen den Experimentiergeist, aber als Leistung eines Unternehmens, würde ich das glatt PFUSCH nennen.)
Letztlich, ist das Projekt ja auch an dem Punkt angekommen, dass es sich selbst die Hardware aussucht und besorgt.

Wer an der Stelle die Handlungsfreiheit der Freifunker so bereitwillig opfert und riskiert, dass Unternehmen einem da irgendeinen Murks hinsetzen, hat jedenfalls ganz sicher nicht das beste für die Freifunker gewollt.

So und da du mir mal wieder unterstellt hast, ich würde nichts Nützliches beitragen....
Schon mal alleine der Beweis, dass ich zu maßgeblichen Punkten eures Betreiberkonzepts beitrug.
   https://write.ffggrz.de/p/Offene_Mail_an_Projektleiter_(Betreiberkonzept)
Und das wie immer, ganz ohne Dank und Gegenleistung, einfach nur um sicherzugehen, dass ihr es nicht mal wieder verkackt.
Letztlich findet sich heute auch viel davon in eurem Konzept wieder.

Jetzt möchte ich aber mal wissen, was du denn nützliches für mich oder andere Thüringer getan hast?
Ich sehe da jedenfalls ABSOLUT NULL Leistung von dir...
Dazu fällt mir auch was ein....
Aus einem eurer Protokolle im April 2016 zum Thema Zusammenarbeit => "Vorbereitung eines Aufrufs in der Thüringer und der bundesweiten FF-Mailingliste (Jörg)"
Na, wo blieb der denn?
Das war wohl plötzlich alles nicht mehr interessant, nachdem du dachtest, dass du die Hardware dafür nicht beschaffen darfst?
Wenn man für die Thüringer so nutzlos und tendenziell sogar eher schädlich wie du bist, sollte man da wirklich einfach die Bälle flach halten.

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
21.10.2018 19:56 vastaus kirjoittajalle Sascha.
Hallo Sascha,

nun muß ich also noch wieder einen Beitrag von Dir beantworten. Sinnvoller hätte ich meine freie Zeit z.B. mit weiteren Analysen zum Backbone verbringen können...

Sascha:
Jaja, ein typischer Jörg Beitrag mal wieder. Ganz laut "You are old news!" schreien und Fakten einfach ignorieren und übergehen.


Ach Sascha. Warum soll ich zu allem, was schonmal geschrieben wurde, nochmal meine Meinung abgeben. Die hat sich nicht geändert. Was war denn an Deinen letzten Beiträgen neu? Auch diesmal würdest Du alle Antworten selbst finden können. Aber das willst Du ja wohl nicht. Einmal mach ich das jetzt nochmal für Dich:

Sascha:
Ich finde es übrigens enorm interessant, wie du nach wie vor, dass Modell "Freifunker schwurbeln nur generisch rum und Unternehmen Treffen die Produktwahl", verteidigst. Und das, obwohl es schon in der ersten Vergaberunde, nicht überzeugend damit lief. [...] Wer an der Stelle die Handlungsfreiheit der Freifunker so bereitwillig opfert und riskiert, dass Unternehmen einem da irgendeinen Murks hinsetzen, hat jedenfalls ganz sicher nicht das beste für die Freifunker gewollt.


Meine Meinung kennst Du, u.a. aus diesem Thread. (Link für angemeldete Nutzer). Kannst du Dir ruhig nochmal komplett durchlesen, das Wichtigste hier:

Jörg:
Naja, so wie ich das, gerade bei Ausschreibungen im öffentlichen Bereich, kenne: Je nach Komplexität wird, von wem auch immer, ein Konzept erstellt oder auch nicht. Dann werden die benötigten Dinge ausgeschrieben, ohne konkrete Produkte zu nennen. Sondern nur die gewünschten Parameter. Dann kann jede teilnehmende Firma die ihrer Meinung nach am besten geeigneten Produkte anbieten. Ausgewählt werden sollte dann der Anbieter mit dem besten Gesamtangebot. Das muß nicht der billigste sein, z.B. sollte auch die Kompetenz eine Rolle sielen, um mal Fragen stellen zu können.
Im konkreten Fall hatte ich mir ursprünglich vorgestellt, daß die Konzepte aus der Community kommen. Die Stadt schreibt das dann aus, der geeignetste Anbieter liefert die Ware. Installiert wird dann wieder vorzugsweise durch die Community. Zumindest das, was ohne evtl. nötige Fachkenntnisse (Blitzschutz, Elektro...) geht. Bei evtl. auftretenden Fragen zu den gelieferten Prodokten kann der kompetente Lieferant gefragt werden. Oder, falls die Community gar nicht weiterkommt, Dienstleistungen dazugekauft werden.
[...]
Ich möchte aber auch kein Konzept als Unitas Network GmbH für Geld erstellen, oder die komplette Installation übernehmen. Zum einen, weil das dann nicht mehr viel mit Freifunk zu tun hat. Zum anderen, weil ich keine Garantie für die spätere Funktion übernehmen kann. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Freifunk-Projekt und den Projekten, die ich als Unitas Network umsetze. Als Unitas Network garantiere ich für eine erfolgreiche Umsetzung. Das kann ich beim Freifunk nicht, eben weil es ein Community-Projekt ist. Da ist man z.B. von der Gluon-Entwicklung abhängig, die ich nicht beeinflussen kann. Oder von der Unterstützung der eigenen Community. Deswegen war ich für o.g. Vorgehen. Das funktioniert aber wohl nicht.


Warum sollte ich diese Aussage auf einmal nicht mehr verteidigen? So habe ich damals darüber gedacht und heute immer noch.


Sascha:
Weil - und das war auch absehbar - das dafür nötige Fachwissen, bei Thüringer Unternehmen, nur selten vorhanden ist.


Dafür kann ich nichts. Und es ist nicht schwer (für IT-Profis, die das wollen), sich dieses Wissen anzueignen.

Sascha:
Und nachdem ich deine WLAN Installation mit Klingeldraht hier im Forum gesehen habe, zweifele ich auch daran, dass du dafür sehr geeignet bist. (Nichts gegen den Experimentiergeist, aber als Leistung eines Unternehmens, würde ich das glatt PFUSCH nennen.)


Schade, daß Du hier schon wieder beleidigend wirst. Du kennst die genauen Umstände nicht und stellst Behauptungen auf ("PFUSCH"), die jeder Grundlage entbehren. Die Lösung funktioniert nach aktuellen Rückmeldungen hervorragend, der Kunde ist zufrieden. Er hat für wenig Geld eine optimale Lösung für ein schwieriges Problem bekommen. Genau dafür schätzen uns unsere Kunden.

Sascha:
So und da du mir mal wieder unterstellt hast, ich würde nichts Nützliches beitragen.... Schon mal alleine der Beweis, dass ich zu maßgeblichen Punkten eures Betreiberkonzepts beitrug. Und das wie immer, ganz ohne Dank und Gegenleistung


Ich will Deine Leistung dazu ungern schmälern. Es ist sicher hilfreich, wenn Anregungen wie Deine kommen. Aber Du mußt es auch nicht übertreiben. Insgesamt hast Du da auch nicht mehr geschrieben, wie in einem Deiner Beiträge hier. Was hättest Du Dir denn als Gegenleistung so vorgestellt?


Sascha:
Jetzt möchte ich aber mal wissen, was du denn nützliches für mich oder andere Thüringer getan hast? Ich sehe da jedenfalls ABSOLUT NULL Leistung von dir...


Ja, tut mir leid. Für Dich habe ich wohl wirklich noch nichts Nützliches getan. Kann ich auch nicht für jeden einzelnen.
Aber für andere Thüringer (nehmen wir mal die aus Gera und Umgebung): Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, kannst Du ja mal folg. überlegen:
  • Wo wäre der Freifunk in Gera, wenn es mich nicht geben würde?
  • Wo wäre der Freifunk in Gera, wenn es Dich nicht geben würde?
Was ich zum Freifunk beigetragen habe, kannst Du in vielen der Beiträge hier im Forum nachlesen. Wenn Du magst und Deine Scheuklappen abnimmst.
Was Du für den Freifunk in Erfurt geleistet hast, kann ich nicht beurteilen. Im Gegensatz zu Dir schreibe ich deswegen aber auch nichts dazu.


Sascha:
Aus einem eurer Protokolle im April 2016 zum Thema Zusammenarbeit => "Vorbereitung eines Aufrufs in der Thüringer und der bundesweiten FF-Mailingliste (Jörg)" Na, wo blieb der denn? Das war wohl plötzlich alles nicht mehr interessant, nachdem du dachtest, dass du die Hardware dafür nicht beschaffen darfst?


Da war es dann nicht mehr weit bis zu meinem Rücktritt aus den bekannten, für Dich aber ja nicht nachvollziehbaren Gründen. Damit war ich dann wohl nicht mehr authorisiert, im Namen des Projekts Aufrufe zu starten.

Und abschließend auch nochmal was zur Beschaffung der Hardware: Was denkst Du denn, was für unheimliche Summen man mit ein bißchen Freifunk-Hardware verdienen kann? Das ist selbst für ein kleines Unternehmen wie die Unitas Network GmbH nur heiße Luft. Selbst wenn wir das für alle Standorte gemacht hätten. Schon aus diesem Grund kannst Du mit etwas Nachdenken sicher sein, daß mir aus kommerziellen Gesichtspunkten völlig egal war, ob Unitas Network die Hardware liefert oder nicht. Meine wirklichen Beweggründe hast Du schon gelesen.

Sascha:
Wenn man für die Thüringer so nutzlos und tendenziell sogar eher schädlich wie du bist, sollte man da wirklich einfach die Bälle flach halten.


Du überschätzt mal wieder gewaltig meinen Einfluß. Wie soll ich kleines Licht schädlich für "die Thüringer" sein?
Nur weil Du den Zuschlag für die Förderung Deiner (sicher auch interessanten) Projekte nicht bekommen hast, ist doch kein Schaden "für die Thüringer" entstanden. Und glaube mir: Auch ohne Zuschlag für Gera für die Freifunk-Förderung wären Deine Projekte nicht gefördert worden. Auch Dir ist also kein Schaden entstanden. Das weißt Du auch.


Ich frage mich immer noch, was Du eigentlich erreichen willst. Du treibst einen unheimlichen zeitlichen Aufwand (Recherchen in uralten Mailinglisten- und Foren-Beiträgen, Rückfragen bei verantwortlichen Personen). Und das, nur um mich (laut Deinen Aussagen oben) zu ärgern, weil ich die überhaupt nicht zum Kontext passenden Kommentare zu meiner Stellungnahme abgewürgt habe? Und weil Gera die Förderung bekommen hat? Berücksichtige doch einfach mal, daß Du mich damit nur in geringem Maße ärgerst. Und daß sich die Aufmerksamkeit der restlichen Welt auch in Grenzen hält. Das Small Talk Board hat insgesamt 10 Abonnenten.

Beschließen möchte ich das Ganze mit einem Zitat von Mahatma Gandhi: "Unser Glück beruht darauf, dass wir tun, was wir für richtig und angemessen halten, und nicht, was andere sagen oder tun." In diesem Sinne kann ich Dir nochmal sagen: ich habe für mein Empfinden alles richtig gemacht. Und ich kenne zumindest einige, die das bestätigen. Natürlich gibt es auch andere Meinungen, z.B. Deine. Das ist aber nicht schlimm, damit kann ich leben.

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
22.10.2018 17:43 vastaus kirjoittajalle Jörg.
Hallo Jörg, ich bin der Meinung das du nicht mehr auf solche Einträge von Sascha antworten solltest. Dieses ist nur verschwendete Zeit, welche du besser nutzen kannst. Zur Not sollten wir darüber nachdenken Einträge von Sascha zu löschen.

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
22.10.2018 19:20 vastaus kirjoittajalle Lutz.
Jörg
Hallo Sascha,

Hallo Jörg,

freut mich, endlich mal eine richtige Antwort von dir zu bekommen, die wenigstens einige meiner Fragen versucht zu beantworten. =)

Jörg
nun muß ich also noch wieder einen Beitrag von Dir beantworten. Sinnvoller hätte ich meine freie Zeit z.B. mit weiteren Analysen zum Backbone verbringen können...

Nun wer weiss, hättet ihr euch in Sachen Kooperationen weiser entschieden, hättet ihr nun vlt. einen viel größeren Freundeskreis, der da mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätte (Denk mal darüber nach...)

Jörg
Warum sollte ich diese Aussage auf einmal nicht mehr verteidigen? So habe ich damals darüber gedacht und heute immer noch.

In dieser Version, klingt das schon differenzierter ausgedrückt, als die bockige Schreibweise in deiner Rücktrittserklärung, dass muss ich schon zugeben. (Das war ja auch viele Monate später, nachdem du wieder die Möglichkeit hattest, teilnehmen zu dürfen)
Allerdings, halte ich es nach wie vor nicht für sehr weise - eben aufgrund fehlender Fachkompetenz bei vielen aufgeforderten Unternehmen (Darauf gehe ich weiter unten noch ein) - diese Entscheidungen  von den Freifunkern wegzunehmen.
Letztlich, hat das Projekt dann ja aber einen guten Weg gefunden, dass zu lösen. Man kann eben schon steuernde Vorschläge machen, an denen sich die Unternehmen dann auch dankender weise, orientieren.
Und last but not least, du musst eben schon einsehen - ob es dir gefällt oder nicht - dass du durch ein Vergabeverfahren ohne konkrete Benennung der WLAN Hardware, faktisch einen Vorteil gegenüber manch anderem Unternehmen gehabt hättest. Und erst nachdem du in der ersten Vergaberunde, auch mit diesen Konditionen unterlegen warst, verging dir scheinbar die Lust und du hast nicht weiter teilgenommen (Du sagst ja ich würde alle Antworten auf meine Fragen hier finden, aber auf das "Warum nach Runde 1 raus?", gab es hier nie eine Antwort.)
Wenn ich mir die Situation auf Erfurt projiziert vorstelle, glaube ich jedenfalls nicht, dass wir das Risiko eingegangen wären, keine Geräte vorzuschlagen. Allein aus Furcht und bedenken, dass dann eben Murks kommen könnte, den man dann an der Backe hat.

Jörg
Dafür kann ich nichts. Und es ist nicht schwer (für IT-Profis, die das wollen), sich dieses Wissen anzueignen.

Wie in der Mail die an dich ging schon erklärt, halte ich das für nicht wirklich wahr.
Das notwendige Wissen um ein großes WLAN Netz effektiv zu planen und umzusetzen, fällt einem nicht von heute auf morgen zu.
Schul- und Firmengebäude vernetzen, ist halt etwas ganz anderes, als ein Stadtgebiet. Wenn man da nicht ziemlich genau weiss, was man macht, schießt man sich schnell selbst ins Knie.
Das dafür nötige Wissen, wird im Firmenumfeld wohl eher nur bei WLAN ISPs anzutreffen sein.
Ohne das böse zu meinen, aber ich denke, auch dein Fachgebiet ist das nicht, sonst hättest du ja damals, Marcus hier im Forum die Dinge erklären können, die ihm letztlich ein Erfurter erklärt hat. (Karsten)

Jörg
Schade, daß Du hier schon wieder beleidigend wirst. Du kennst die genauen Umstände nicht und stellst Behauptungen auf ("PFUSCH"), die jeder Grundlage entbehren. Die Lösung funktioniert nach aktuellen Rückmeldungen hervorragend, der Kunde ist zufrieden. Er hat für wenig Geld eine optimale Lösung für ein schwieriges Problem bekommen. Genau dafür schätzen uns unsere Kunden.

Auch das erklärte ich dir ja schon in der Email und schneide es für den Leser noch mal kurz an.
Nur weil etwas erstmal "funktioniert", bedeutet das noch lange nicht, dass es kein Pfusch ist.
Da ist Elektrik ein gutes Beispiel. Da geht auch viel gut, aber wenn es nicht nach VDE ist, ist es eben Pfusch (Egal wie gut es funktioniert...)
Für einen experimentierfreudigen Freifunker, ist das "zweckentfremden" von Geräten ja eine lobenswerte Sache, wenn man das aber so auf Unternehmensniveau macht, halte ich das schon, wenigstens für bedenklich.

Jörg
Ich will Deine Leistung dazu ungern schmälern. Es ist sicher hilfreich, wenn Anregungen wie Deine kommen. Aber Du mußt es auch nicht übertreiben. Insgesamt hast Du da auch nicht mehr geschrieben, wie in einem Deiner Beiträge hier. Was hättest Du Dir denn als Gegenleistung so vorgestellt?

Das war, wie bereits vorher geschrieben, purer Selbstschutz für den unwahrscheinlichen Fall, dass nach Gera, weiter gefördert wird. (Da habe ich mich quasi selbst entlohnt ;-))
Die Gefahr, dass ein Konzept entsteht, dass die Souveränität über die Standorte und Netzgestaltung, von den Freifunkern wegbewegt, war mir einfach zu groß und deswegen habe ich mich da beteiligt. (Ein an den entscheidenden Stellen schlechtes Konzept, hätte mir mit Pech, später selbst schaden können)
Da steckte dann letztlich auch mehr Arbeit, als der bloße Text drin (Gespräche, Telefonate, Recherche, u.s.w.). Es auf die reine Textmenge zu reduzieren, ist hier also nicht zielführend in der Bewertung.
Sollte dich aber wirklich interessieren, wie ich mir Zusammenarbeit und die dazu passende Entlohnung vorgestellt habe, dann kann ich dir nur nahelegen, nochmal ganz aufmerksam meinen Antrag zur Schaffung der Gelingensbedingungen für Kooperationen (LINK) durchzulesen.
Auch wenn ich selbstverständlich nicht für alle sprechen kann, so bin ich doch recht zuversichtlich, hätte man das dort vorgeschlagene Programm abgearbeitet, wären wir uns dann alle wieder näher gekommen und hätten den ein oder anderen ideologischen Graben, überwinden können.
Aber wir alle kennen ja den unrühmlichen Ausgang eurer Abstimmung. Auch wenn ich nichts weiter als die analytisch nüchterne Wahrheit in Phase 1 geschrieben habe (das vom Projekt bisher, nicht viel erreicht wurde, in vielen Punkten, für das es mal angetreten ist), und letztlich nur deine eigenen Argumente (fehlende Manpower u.s.w.) dort wiederholt habe, für euch war es - as usual - angeblich nur beleidigend. Soviel Ehrlichkeit hätte eben dazu gehört, aber ihr wolltet wie immer nur Rosinen picken.

Und in dem Antrag ist quasi auch schon die Gegenleistung enthalten.
Ich habe dir (und anderen) ja schon öfter gesagt, dass das bezahlen von Plastikspielzeug, keinen Anreiz bietet, für das Projekt wirklich etwas Elementares zu erarbeiten.
Und ganz offensichtlich, war dir im April 2016 die euch gelieferte "Testhardware", auch nicht Anreiz genug, mit ihrer Hilfe, die Konzepte zu schreiben und sich dann damit zufrieden zu geben.
Und das verstehe ich sogar!
Was ich nicht verstehe ist, wieso du anderen so etwas zugemutet hast. Anderen, die vlt. sogar wesentlich mehr leisten wollten, als ein schnödes Konzept zu schreiben...
Ich habe euch dahingehend oft erklärt, dass wenn ihr etwas in der Hand habt, dass für andere von Interesse ist, dann das Heft des Handelns und die damit verbundene Möglichkeit, aktiv auf das Ministerium zugehen zu können. Und da wäre alleine schon der Umstand, dass ihr das aufrichtig macht und öffentlich dokumentiert, ganz unabhängig vom Ausgang, viel wert gewesen. (Ein Erfolg natürlich noch mehr. ;-)) Über die Gründe, wieso ihr letztlich nicht gewillt gewesen seid, dies zu tun, kann ich nur spekulieren, will das jetzt hier an der Stelle aber erstmal nicht.

Jörg
Ja, tut mir leid. Für Dich habe ich wohl wirklich noch nichts Nützliches getan. Kann ich auch nicht für jeden einzelnen.
Aber für andere Thüringer (nehmen wir mal die aus Gera und Umgebung): Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, kannst Du ja mal folg. überlegen:

    Wo wäre der Freifunk in Gera, wenn es mich nicht geben würde?
    Wo wäre der Freifunk in Gera, wenn es Dich nicht geben würde?

Was ich zum Freifunk beigetragen habe, kannst Du in vielen der Beiträge hier im Forum nachlesen. Wenn Du magst und Deine Scheuklappen abnimmst.
Was Du für den Freifunk in Erfurt geleistet hast, kann ich nicht beurteilen. Im Gegensatz zu Dir schreibe ich deswegen aber auch nichts dazu.

Mit "andere Thüringer", meinte ich über euren Tellerrand hinaus!
Wäre die Förderung direkt von der Stadt Gera gekommen, hätte sich darüber wohl auch niemand beschwert
Letztlich seid ihr aber als Modellprojekt auf Landesebene angetreten, da kann man eben schon mal mehr Vorbildfunktion erwarten.

Jörg
Du überschätzt mal wieder gewaltig meinen Einfluß. Wie soll ich kleines Licht schädlich für "die Thüringer" sein?
Nur weil Du den Zuschlag für die Förderung Deiner (sicher auch interessanten) Projekte nicht bekommen hast, ist doch kein Schaden "für die Thüringer" entstanden. Und glaube mir: Auch ohne Zuschlag für Gera für die Freifunk-Förderung wären Deine Projekte nicht gefördert worden. Auch Dir ist also kein Schaden entstanden. Das weißt Du auch.

Das beißt sich alles sehr stark mit deiner Stimmungsmache auf der ML damals, bei der du uns weismachen wolltest, dein Einfluss auf die SV Gera und deren IT Abteilung sei so groß, dass du da sicher bist, dass auch andere davon profitieren könnten. (* Auszüge aus der ML unten angehängt)
Das alles hat halt nur nie große Glaubwürdigkeit gehabt und bewegte sich ohnehin auf das falsche Ziel zu (Arbeit gegen Sachwert anstatt Arbeit gegen zusagen für Dächer)
Warum das so nicht funktionieren konnte, habe ich dir ja auch schon in der Mail erklärt. Sich für ein bisschen Plastikschrott hunderte Stunden Arbeit aus den Rippen zu leiern, um wirklich etwas zu erschaffen (Also nicht das was ihr hier so Praktiziert, z.B. bei der Finanzierung der Server... Quasi nichts leisten außer ein Pad voll zu schreiben mit dem Vorhaben dann Gameserver usw, darauf zu installieren)
Unter den Thüringern gab es eben Leute, die gerne etwas leisten wollten, denen kam so eine Art von Leistungsbetrug - wie ich es nennen würde - eben nicht mal in den Sinn.

Jörg
Ich frage mich immer noch, was Du eigentlich erreichen willst. Du treibst einen unheimlichen zeitlichen Aufwand (Recherchen in uralten Mailinglisten- und Foren-Beiträgen, Rückfragen bei verantwortlichen Personen). Und das, nur um mich (laut Deinen Aussagen oben) zu ärgern, weil ich die überhaupt nicht zum Kontext passenden Kommentare zu meiner Stellungnahme abgewürgt habe? Und weil Gera die Förderung bekommen hat? Berücksichtige doch einfach mal, daß Du mich damit nur in geringem Maße ärgerst. Und daß sich die Aufmerksamkeit der restlichen Welt auch in Grenzen hält. Das Small Talk Board hat insgesamt 10 Abonnenten.

Das habe ich auch schon öfter erklärt. Mir geht es darum, dass ihr einsichtig werdet, dass euer damaliges Verhalten den anderen gegenüber, sehr unverschämt und geradezu hinterhältig war.
Weil, nur wenn ihr das - vor allem zur Projektlaufzeit (was es dann glaubwürdig macht) - werdet, sehe ich eine Chance für euch, dass ihr irgendwann mal wieder zusammen mit den anderen an einem Tisch sitzen könnt, ohne das schlechte Laune aufkommt.

Jörg
Beschließen möchte ich das Ganze mit einem Zitat von Mahatma Gandhi: "Unser Glück beruht darauf, dass wir tun, was wir für richtig und angemessen halten, und nicht, was andere sagen oder tun." In diesem Sinne kann ich Dir nochmal sagen: ich habe für mein Empfinden alles richtig gemacht. Und ich kenne zumindest einige, die das bestätigen. Natürlich gibt es auch andere Meinungen, z.B. Deine. Das ist aber nicht schlimm, damit kann ich leben.

Leider gibt mir dies das Gefühl, dass du noch immer höchst uneinsichtig bist und nichts von deinen Vergehen wissen willst.
An deinem Vorgehen von damals, scheinst du bis heute nichts verwerflich zu finden und würdest wohl - könnte man die Zeit zurückdrehen - dass ganze wieder genau so "abziehen"...
Sehr bedenklich...

@Lutz
Wenn du nichts sinnvoll artikuliertes beizutragen hast, dann bitte ich dich drum, besser still zu bleiben.
Du solltest nicht vergessen, dass du und deine Lieblingspartei, hier eine große Mitschuld tragen.

So, anbei noch ein Potpourie von ML Beiträgen von dir Jörg, die belegen, dass vieles davon eben dein sprech war.

    - 08.09 2015 -

    "Sollte die Stadt Gera den Zuschlag bekommen, wird weder die noch unsere 
    Community das alles selbst ohne Hilfe in der Freizeit umsetzen können.
    Dann würde ich zuerst auf die Hilfe anderer Communities hoffen"

    - 09.09 2015 -

    "Denn die Stadt Gera hat keine personellen Ressorcen für einen 
    Backbone-Aufbau. Und in unserer Community sehe ich auch nicht so viele 
    Spezialisten, die das in ihrer Freizeit umsetzen können.

    Deswegen hoffe ich, daß sich da noch fähige Leute finden oder uns auch andere 
    Communities unterstützen.

    Für den Fall, daß das nicht klappt, wollte ich aber 
    vor Abgabe eines Konzeptes einen Plan B haben. Und der sieht für mich jetzt so 
    aus, daß für Dinge, die die Community nicht leisten kann oder will Firmen 
    einspringen. Das würde dann je nach Umfang sicher über Ausschreibungen laufen, 
    evtl. könnte sich daran auch mal eine Unitas Network GmbH beteiligen"


    - 11.09. 2015 -

    "Das Konkurrenzdenken kommt aber von euch. Klar würde hier unsere Community offiziell gefördert werden,
    Aber wir hätten das doch trotzdem gemeinsam für ganz Thüringen voranbringen können.
    Mit ein bißchen Fantasie und gutem Willen wäre das kein Problem." (Anmerkung von mir: Der gute Wille, hat gerade bei euch gefehlt!)

    - 09.09. 2015 -

    "Damit wollten wir erreichen, daß auch Vorschläge anderer thüringer Communities 
    (wie z.B. die Solarrouter) mit eingebracht und sogar gefördert werden können. 
    Damit wäre auch vieles für andere Communities umsetzbar. Das soll so nicht möglich sein?"


    - 09.09. 2015 -

    "Klar kommt das meiste Gera zugute, Gera hat das aber auch am Nötigsten 
    Für andere kann das aber meiner Meinung nach durchaus auch brauchbar sein. Wer 
    will, kann doch auch hier Konzepte mit entwickeln (Backbone), spezielle 
    Projekte einbringen (mobile Knoten, OpenData...) usw. Das könnte dann aus dem 
    Fördertopf bezahlt werden, wird aber z.B. vollkommen eigenständig in der 
    Community Erfurt vorangetrieben."


    - 09.09. 2015 -

    "Sollten wir aber den Zuschlag bekommen, gibt es sicher noch jede Menge 
    Gestaltungsspielraum. Dazu brauchen wir dann viel Input..."


    - 18.08. 2015 -

    "Auch dazu ist der IT-Chef sehr positiv eingestellt, hat aber 
    Bedenken, da ihm in der kurzen Zeit (bis 10.9.) keine Ressourcen zur 
    Ausarbeitung des Konzeptes zur Verfügung stehen. Denkbar wäre aber, daß wir 
    als Freifunk-Communities ein Konzept ausarbeiten und dieses dann durch die 
    Stadt Gera als Gemeinschaftsprojekt mit den Communities eingereicht wird.

    Ich selbst halte dieses Vorgehen zum derzeitigen Stand als sinnvollste 
    Möglichkeit, das Ganze voranzubringen. Wir erstellen als Freifunk-Communities 
    zumindest erstmal ein Grobkonzept für Gera, welches natürlich auch viele 
    Bestandteile haben kann, welche allen Communities zugute kommen. Die Stadt 
    Gera reicht dieses dann beim Ministerium ein. Somit macht jeder das, was er 
    wirklich kann: wir als Freifunker erstellen das (eher technische) Konzept, die 
    Stadt Gera beantragt die Fördergelder."

    - 19.08. 2015 -
     
    "Der IT-Leiter möchte das aber nicht als Projekt der Stadt Gera positionieren,
    sondern als Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Freifunk-Community.
    Das ist ja auch in unserem Sinn (denke ich).

    Was dabei "Freifunk-Community" bedeutet, ist dem IT-Leiter wahrscheinlich 
    egal. Das muß sicher nicht nur die Community Gera-Greiz sein, sondern 
    möglicherweise auch wir alle. Es geht ja in der Ausschreibung um ein Modell-
    Projekt, welches dann in anderen Kommunen weitergeführt werden kann."


    - 08.09. 2015 -

    "Vielen Dank. Ich hoffe auch, daß sich die anderen Communities mit einbringen, 
    wenns dann irgendwann konkret werden sollte."

RE: Kommentar zu Jörgs Rücktritt aus dem Projekt
Vastaus
22.10.2018 19:33 vastaus kirjoittajalle Lutz.
Hallo,

Löschen sollten wir nichts, die Schwierigkeiten im Umgang mit Sascha werden so für jeden leicht erkennbar.

Innerhalb der Gera/Greizer Freifunker wird Jörgs Entscheidung verstanden und respektiert; entgegen anfänglicher Befürchtungen ist er weiterhin Freifunker mit Leib und Seele und wichtiger Teil der Community.

Toleranz ist ein Wert, der uns sehr wichtig ist. Hier zeigt Sascha gewisse Defizite, die dazu führen, dass ihm kaum einer lange zuhört/liest, auch wenn einiges bedenkenswert ist - leider geht das in dem Vielen von ihm geworfenen Dreck, Beleidigungen und seltsamen Unterstellungen unter.