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Was ist Freifunk?
CC-BY-SA/3.0 Philipp Seefeldt

Was ist Freifunk?

Unsere Vision ist die Demokratisierung der Kommunikationsmedien durch freie Netzwerke. Die praktische Umsetzung dieser Idee nehmen Freifunk-Communities in der ganzen Welt in Angriff.

Freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen.

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CC-BY-SA/3.0 Philipp Seefeldt

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Wir suchen Menschen, die sich aktiv am Netzausbau beteiligen wollen oder die Idee des freien Netzes weitertragen und -entwickeln. Dafür brauchen wir nicht nur Computer-Freaks

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Ftreifunk-Router
CC-BY-SA/3.0 FF Community Paderborn

Router Aufstellen

Du kannst Dir einen geeigneten WLAN-Router selbst kaufen und für Freifunk einrichten. Das ist gar nicht so schwer und wird hier im Wiki genau beschrieben. Du kannst aber auch für ca. 40 € einen fertig eingerichteten Router von uns bekommen. Auch ein Blick in den Flohmarkt lohnt sich. Beim Aufstellen des Routers helfen wir ebenfalls gern.

  Schreib uns einfach!  

Aus gegebenem Anlass möchten wir, wie auch schon andere Communities hier in Thüringen, klarstellen, dass wir uns dem „Memorandum of Understanding“ von Freifunk verbunden fühlen und damit indirekt auch der Unvereinbarkeitserklärung des CCC.
Insbesondere die darin verfassten ‚Soziale Prinzipien‘ sind absolut unterstützenswert und benötigen keiner Diskussion.

Das Wahlergebnis hier in Gera, mit ~30% für rechte Parteien, ist mehr als erschreckend. Rechtes Gedankengut ist unvereinbar mit der Idee von Freifunk und darüber hinaus mit eigentlich allem.

Wir hatten vorgestern Abend ein relativ langes, angeregtes Gespräch über unsere Ansichten bezüglich rassistischer, faschistischer, ableistischer, sexistischer und anderer menschenverachtender Gewalt und waren uns aber schon innerhalb von ein paar Minuten einig, dass wir alle diese Gewalt absolut verwerflich finden und eher links der politischen Mitte aufgestellt sind.
Dazu hatten wir auch Vertreter des ‚Runden Tischs für Toleranz und Menschlichkeit‘ eingeladen.
Unser Zögern, zu welchem uns recht schnell AfD-Nähe unterstellt wurde, galt nicht dem Grundgedanken dahinter, sondern viel eher der Tatsache, dass einige der Ausschlüsse in anfangs erwähnter Schrift, uns nicht weit genug gingen oder unvollständig erschienen und wir außerdem mal in der Community darüber sprechen wollten und nicht vorschnell eine Person eine Meldung dazu rausgeben sollte.

Unsere Community nutzte für die internen Absprachen anfangs Telegram. Später wechselten wir relativ geschlossen auf Riot/Matrix (https://matrix.ffggrz.de), um unsere Daten nicht in fremde Hände geben zu müssen.
Nach einigen Missverständnissen in der internen Kommunikation, gingen wir dazu über, die relevanten Räume im Matrix-Raumverzeichnis zu veröffentlichen und die Räume insgesamt (einladungsfrei) zu öffnen.

Durch unsere Bekanntschaften bei den benachbarten Communities besuchten gelegentlich auch deren Mitglieder unsere Räume und tauschten sich mit uns aus, so wie wir bei den Nachbarn vorbeischauten.
Ein Mitglied (unser "Troll") fiel dabei durch sein hohes Schreibvolumen und die Inhaltsleere seiner Monologe auf und machte in unserem Standardraum eine vernünftige Diskussion der restlichen Mitglieder unmöglich.
Matrix-interne Ansätze (benutzerspezifisches Verbergen (ich sehe seine Beiträge nicht) und Blockieren (nur bei verschlüsselten Räumen, er kann meine Beiträge nicht lesen)) führten zu nichts, da die gelegentlichen Antworten einzelner (nicht-verbergender) Mitglieder zu Konfusion führten.
Der Raum wurde unbenutzbar. Wir eröffneten einen neuen "Haupt"-Raum, benannten den alten um und ließen den Troll zurück.
Das ging relativ lang gut, da er sich im Restraum austoben konnte und noch einzelne, resistente Mitglieder da waren, die ihn lasen. Er bekam seinen Fisch und der Hauptteil von uns seine Ruhe.

Gestern kaperte er den Hauptraum und jetzt steht abermals die Frage an, wie wir damit umgehen.
Nachdem seine Beleidigungen ("[A] ist echt wie der Köter vom [B]") nach einer klaren Verwarnung ("Du hast unseren letzten Raum mit deinen Monologen unnutzbar gemacht und startest hier dasselbe. Es kann nicht angehen, dass du unser friedliches Miteinander derart störst und eine ernstgemeinte Diskussion unmöglich machst. Hier ist jetzt Schluss.") überhand nahmen, habe ich ihn zweifach des Raumes verwiesen und nach jeweiliger anschließender Rückkehr endgültig gebannt. Auf seinem bis dato gleichzeitig genutzten Zweitkonto machte er einfach weiter, so dass ich das auch bannte.
Ruhe kehrte ein.
Für 10 Minuten.
Währenddessen richtete er ein neues Konto ein und machte an gleicher Stelle weiter. Erneuter Bann.
Das Spiel wiederholte sich ein paar Mal, bis ich schließlich den Raum schloss (Eintritt nur noch auf Einladung).
Daraufhin betrat er einen anderen (unseren Witze-Raum) und machte dort weiter. Thematisch unpassend, beleidigend und störend.

Wir halten die dynamischen Sperrungen personell nicht durch. Freifunk ist für uns alle ein Hobby, dem wir abends nachgehen. Wir haben nicht das Zeitkontingent, nicht die Lust und auch nicht die Motivation, um mit jemandem mitzuhalten, der den ganzen Tag frei hat und jeden Gedanken/jede Beleidigung in den Raum stellt.
Die Zeit, die wir hier verlieren, fehlt an anderer Stelle.

Einige von euch mögen das vielleicht lustig finden.
Für uns stellt es ein großes Ärgernis dar, wenn vernünftige Diskussionen und Absprachen unmöglich werden, wenn man erst seitenweise Text scrollen muss um die wichtigen Inhalte zu finden.
Das Schließen der Räume kann nur ein vorübergehendes Mittel sein, bis sein größter Schwung verflogen ist. Allerdings warte ich darauf schon seit 2-3 Jahren ohne Erfolg.
Ignorieren/Blockieren/Kicken/Bannen half nicht, einen Umzug will ich nicht schon wieder, denn irgendwann muss auch mal Schluss sein. Den gesunden Menschenverstand, auf den ich gern setzen würde, kann ich hier leider nicht mehr unterstellen. Hier geht es ausschließlich um Störung unserer Community, während uns gleichzeitig vom Troll vorgeworfen wird, dass wir nicht frei, offen und freifunkig genug sind. Das unterstellte Nazi-Gedankengut, die AfD-Nähe/Mitgliedschaft/Arschkriecherei (bei den Wahlen 2019 holten sie 30% im Stadtrat und für Europa) ist für mich und seine anderen adressierten Ziele beleidigend, aber (vermutlich) nicht justiziabel.

Wie geht man damit um, wenn einem ein Teil des Hobbies (freie Netze) durch einen Ideologen kaputt gemacht wird, der freie Netze fordert und durch sein Vorgehen ebendiese freien Netze stört?
Was tut man, wenn die Gegenseite nur auf (Zer)Störung aus ist?

Durch zwei Studenten der DHGE wurde im Rahmen einer Projektarbeit ein spezialisierter, passiver PoE-Injektor entwickelt.

An den Backbone-Standorten des Förderprojektes wurde mehrheitlich Ubiquiti-Technik verbaut, die es bei einigen Geräten erlaubt, einen Reset durch Drücken der Resettaste am PoE-Injektor vorzunehmen.
Die Geräte werden bisher über PoE-Switche mit Strom versorgt. Eine einfache Möglichkeit zum Resetten ist also wünschenswert. Die Abhängigkeit von teureren PoE-Switchen zu reduzieren ist ggf. ein netter Nebeneffekt.

Der Prototyp (für 2 Ports) wird jetzt im <name>space auf seine Einsatztauglichkeit hin getestet.

Wir danken den beiden Studenten und den Betreuern der DHGE für die gute Zusammenarbeit.

"Es wurde geschraubt, gebohrt, gesägt und lackiert, damit wir die Eröffnung am 30.03.2019 ab 17:00 Uhr schaffen", berichtet Mathias Klein vom Bürgernetz Gera-Greiz e.V..

Mit den Mitteln des mittlerweile abgelaufenen Förderprojektes "Freifunkkommune Gera" wurden nicht nur WLAN-Richtfunkstrecken im Stadtgebiet ("Backbone") und die WLAN-Versorgung einzelner Standorte (VHS, KUK, Kornmarkt, Stadtteilbibliothek Lusan) aufgebaut.

Ein Teil der Fördersumme wurde auch direkt an den Bürgernetzverein als Projektpartner übergeben und von diesem genutzt um den dritten Konzeptbestandteil, den Aufbau eines Treffpunkts für Technikinteressierte, umzusetzen.

"Kurz vor Ende des Projektes haben wir noch einmal mächtig Gas gegeben um die gemeinsamen Projektziele doch noch zu erreichen" so Mathias Klein.

Neben einem Werkbereich für grobe Arbeiten, gibt es auch zwei Media-Arbeitsplätze, die u.a. den 3D-Drucker, den Lasergravierer oder auch die Fräse ansteuern. Überhaupt stehe eine Vielzahl an unterschiedlichsten Werkzeugen für die zukünftigen Besucher des sogenannten "<name>space" (An der Salzstraße 13-15) zur Verfügung.

Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten, mittwochs ab 18:00 Uhr, sind weitere Angebote für Kinder (Osterbasteln, Löt- und Elektronik-Workshops) und themenspezifische Angebote vorgesehen.

Zur Eröffnung sind alle Interessierten eingeladen, sich einen Überblick zu den Möglichkeiten des Bastelns im "<name>space" zu verschaffen und gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern technische Themen zu diskutieren.

Der Rost brennt. Anmeldungen sind gern gesehen.

 

Wir können uns als Freifunker freuen. Seit dem 29.11.18 haben "Die Linke" an ihren Standort am Markt zwei leistungsfähige Router neu angeschafft, für ihre 2*50 MBit Anschlüsse und somit kann Freifunk Gera-Greiz die Besucher des Weihnachtsmarktes 2018 noch besser versorgen. Mit den neuen FF Routern konnten zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes gleichzeitig bis zu 300 Besucher erreicht werden.

 

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Aktuell 780 Nutzer an 345 Zugangspunkten.

Termine Termine


CC-BY-SA/3.0 Philipp Seefeldt

Wir treffen uns regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat in Gera zu allen Themen rund ums Freifunken. Unregelmäßig gibt es Treffen zu speziellen Themen, die wir auch hier ankündigen. Die nächsten Termine:

Protokolle der vergangenen Treffen können im Wiki nachgelesen werden.


Für weitere (virtuelle) Treffen steht außerdem immer unser Mumble (mumble.ffggrz.de) zum Kennenlernen und Ideen austauschen zur Verfügung.