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Was ist Freifunk?
CC-BY-SA/3.0 Philipp Seefeldt

Was ist Freifunk?

Unsere Vision ist die Demokratisierung der Kommunikationsmedien durch freie Netzwerke. Die praktische Umsetzung dieser Idee nehmen Freifunk-Communities in der ganzen Welt in Angriff.

Freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen.

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Wir suchen Menschen, die sich aktiv am Netzausbau beteiligen wollen oder die Idee des freien Netzes weitertragen und -entwickeln. Dafür brauchen wir nicht nur Computer-Freaks

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Ftreifunk-Router
CC-BY-SA/3.0 FF Community Paderborn

Router Aufstellen

Du kannst Dir einen geeigneten WLAN-Router selbst kaufen und für Freifunk einrichten. Das ist gar nicht so schwer und wird hier im Wiki genau beschrieben. Du kannst aber auch für ca. 30 € einen fertig eingerichteten Router von uns bekommen. Auch beim Aufstellen helfen wir gern.

  Schreib uns einfach!  

CC BY-SA 2.5
by Arpad Horvath

Basierend auf GLUON v2016.2.6 steht ab sofort die neue stabile Firmware 0.8.18 für die Community Gera-Greiz zur Verfügung. Bei Knoten mit aktiviertem Autoupdater erfolgt die Verteilung automatisch in den kommenden 2 Wochen. Seit der vorangegangenen stabilen Version 0.8.16 hat sich nicht allzu viel geändert:

  • Unterstützung für TP-Link TL-WR841N/ND v12
  • Behebung kleinerer Fehler und eines für uns unbedeutenden Sicherheitsloches
  • Behebung eines Fehlers bei Upgrades von x86-basierenden Knoten

Der letzte Punkt ist wichtig für alle, die Knoten auf PC-Hardware (Intel/AMD) betreiben. Wird beim Upgrade auf eine der nächsten Firmware-Versionen diese Version 0.8.18 ausgelassen, geht die gesamte Konfiguration des Knotens verloren. Er würde sich also nicht mehr mit Gateways und anderen Knoten verbinden und müßte vor Ort neu konfiguriert werden.

Die Version 0.8.18 wird voraussichtlich die letzte sein, welche auf dem nicht mehr gepflegten OpenWRT aufbaut. Die nächste Version läuft dann mit GLUON v2017.x unter dem aktuellen, modernisiertem LEDE. Wahrscheinlich werden wir dabei auch den Schritt von Fastd zu TunnelDigger/L2TP vornehmen. Beides sind VPN-Protokolle, welche für nicht (nur) per Mesh angebundene Knoten über unsere Gateways die Verbindung zum restlichen Netz unserer Community aufnehmen. TunnelDigger/L2TP ist im Vergleich zu Fastd ressourcenschonender und schneller, so daß auch weniger leistungsstarke Knoten die volle Kapazität des Internet-Anschlusses ausschöpfen können.

Auf Grund dieser recht wesentlichen Änderungen sind vor diesem Update noch umfangreiche Tests geplant. Unsere derzeitige experimentelle Firmware basiert bereits auf GLUON v2017.1 und LEDE und verwendet nur noch TunnelDigger/L2TP. Diese läuft auf ca. 25 Knoten bisher recht gut. Als nächsten Schritt werden wir beim kommenden Techniktreffen auf dieser Basis eine neue Beta-Version erstellen. Damit können wir auf allen Beta-Knoten testen, ob beim Wechsel auf die neue Firmware Probleme auftreten. Für eine breitere Testbasis wünschen wir uns, daß sich noch mehr Knotenbetreiber an den Betatests beteiligen. Auch Nutzer der aktuellen experimentellen Firmware sollten nach Möglichkeit nochmal den Schritt von der derzeitigen stabilen auf die folgende Beta-Firmware durchspielen. Wie das genau geschehen kann, erklären wir, sobald die neue Beta-Firmware zur Verfügung steht.

Der Geraer Powertriathlon 2017 ist vorüber. Mit seinem Ende wurde auch die erste Event-Richtfunkstrecke der Geraer Freifunker wieder abgebaut und Bilanz gezogen.
 
Nur wenige Tage vor der Durchführung des Powertriathlon 2017 in Gera nahmen die Freifunker und der Organisator der Veranstaltung, Stefan Würfel (Gera-Web), miteinander Kontakt auf. Gera-Web erklärte sich dazu bereit, den eigenen Internetanschluss am Firmenstandort (Otto-von-Guericke-Str. 4, Gera) zu teilen um so den Athleten einen einfachen Zugang zu den Wettkampfergebnissen und erzielten Zeiten zu ermöglichen. Die Freifunker stellten die für die Richtfunkstrecke benötigte Technik zur Verfügung, kümmerten sich um deren Konfiguration und Installation.
 
Die ursprünglich favorisierte, direkte Richtfunkstrecke zwischen dem Standort in Bieblach Ost und dem Hofwiesenbad scheiterte an der schlechten Qualität der Verbindung, so dass sehr kurzfristig eine andere Lösung gefunden werden musste. Die Sparkasse Gera-Greiz, als Partner der Veranstaltung, erklärte sich nach Darlegung der Pläne bereit, den Aufbau einer Richtfunk-Zwischenstation auf dem Sparkassen-Gebäude in der Schlossstraße zu unterstützen. Der Zugang wurde sehr unbürokratisch ermöglicht. Kurze Zeit nachdem die Direktverbindung verworfen werden musste, konnte eine funktionierende Funkstrecke mit Zwischenverbindung über Geras Stadtzentrum in Betrieb genommen werden.
 
Auch am Wettkampftag waren die Freifunker vor Ort und betreuten das vom Bad-Dach verteilte und am Parkcafé und Parkeingang ausgestrahlte freie WLAN.
 
Die gesammelten Rückmeldungen, Erfahrungen und Wünsche werden für die nächsten Veranstaltungen aufbereitet und erhöhen die zukünftige Leistungsfähigkeit des Netzes.

Am 09.05.2017 startet 19:30 die Vortragsreihe des Förderprojektes Freifunkkommune Gera mit der Auftaktveranstaltung "Datenschutz und offene Netzwerke".

Wir als lokale Freifunker sind dort mit einem Vortrag vertreten und stehen interessierten Bürgern im Anschluss an die Vorträge für Gespräche und Nachfragen zur Verfügung.

Ort: Aula des Karl-Theodor-Liebe-Gymnasiums in Gera

Zeit: 09.05.2017 19:30 Uhr

Im Rahmen der Kundgebungen zum 1. Mai wurden wir als Freifunker gefragt, ob wir einen Stand in der Innenstadt betreuen und aufstellen möchten.

Nachdem wir in der Vergangenheit solche Vorschläge meist abgelehnt haben und auf unsere fehlende Ausrüstung verweisen mussten, kam uns diesmal eine günstige Kaufgelegenheit für Bistrotische gerade recht um endlich einen eigenen Stand aufbauen zu können.

An unserem Stand in der Schlossstraße in Gera konnten wir ganz entspannt unseren neuen portablen Mast ausprobieren und Pläne schmieden, was zukünftig (mit mehr Publikum) verbessert werden kann.

 

Nachdem unsere Gemeinnützigkeit (vorerst) abgelehnt wurde, sind wir steuerlich nicht an die Regeln für "gemeinnützige Verein" gebunden, die in den meisten Gesetzessammlungen (für Vereine) aufgeführt sind.

Eine heutige Rückfrage beim Finanzamt Gera klärte mich aber dahingehend auf, dass wir keine Steuererklärung abgeben müssen, solange unser

  • Gewinn unter 5.000 EUR und
  • Umsatz unter 17.500 EUR

liegen.

Wir reichen also keine Unterlagen ein, könnten aber ggf. nachträglich dazu aufgefordert werden.

Hinweis:

Die Freigrenzen scheinen sich auf Körperschaftssteuer (Gewinn) und Gewerbesteuer (Umsatz) zu beziehen.

Wir haben eine neue stabile Firmware :) Näheres dazu im Forum.

Im letzten Beitrag zur zeitgesteuerten Verfügbarkeit des Freifunk-Netzes, wurde bereits darauf eingegangen, wie Cronjobs auf dem Freifunk-Router eingerichtet werden. Auch in dieser Anleitung benötigst du den Zugang per ssh, den du bereits auf dem Router eingerichtet haben musst. Dieser ist nötig, da nur die wenigsten Einstellungen und Möglichkeiten, welche OpenWRT (bzw. Lede) zur Verfügung stellt über die grafische Oberfläche erreicht werden können.

In der vorherigen Anleitung wurde als erstes das Client-Netz per uci ausgeschalten und dann mit dem Befehl wifi jedes Mal an und abgeschalten. Dies hatte zur Folge, dass bei jedem Schaltvorgang das Mesh-Netz ebenfalls zusammengebrochen ist. Dies ist bei einem viel genutzten Netz nachteilig, weshalb ich meine Zeitschaltung anders ausführen musste. 

 

Für die "bessere Anleitung" folge bitte diesem Weg in unser Wiki...

Hier mal eine kurze Einführung, wie man das Mesh über WLAN zu bestimmten Knoten unterbinden kann.

Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn man die betreffenden Knoten über Kabel miteinander meshen läßt und so keine Airtime für das zusätzliche WiFi-Mesh verschwenden möchte. Außerdem lassen sich damit instabile Links ausblenden, deren Aufrechterhaltung unter Umständen nur unnötig Ressourcen benötigen würde. Die Mesh-Funktion ansich bleibt hierbei erhalten, so daß zum Beispiel der Nachbar einen Knoten aufstellen und dieser dann meshen kann. Außerdem gibt es schlicht keinen Grund, 2 Knoten die per Kabel miteinander meshen, zusätzlich über WiFi miteinander meshen zu lassen, das wäre Ressourcenverschwendung.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es leider noch nicht möglich, die notwendige Änderung dauerhaft, also reboot- und updatefest in die Konfiguration der Knoten zu übernehmen, das wird sich hoffentlich mal ändern. Die notwendigen Befehle werden auf der ssh-Konsole ausgeführt.

Um einen Mesh-Link zu deaktivieren, muß man bei beiden beteiligten Knoten die MAC-Adresse des mesh-Interface des jeweils anderen Knotens sperren. Zunächst muß also diese MAC-Adresse ermittelt werden, dies macht man zum Beispiel mit dem Befehl:

ifconfig mesh0 | grep HWaddr

Die MAC-Adresse erscheint dann hinter HWaddr in der Form XX:XX:XX:XX:XX:XX. Hat man einen Dualband-Router, muß man entsprechend das richtige Interface (mesh0, mesh1) abrufen, die haben nämlich unterschiedliche MAC-Adressen!

Nun haben wir die MAC-Adresse, welche wir am anderen Knoten sperren müssen. Dies bewerkstelligt man mit dem Befehl:

iw dev mesh0 station set xx:xx:xx:xx:xx:xx plink_action block

An Stelle der XX muß natürlich die entsprechende MAC-Adresse angegeben werden.

Die Anweisung ist sofort aktiv, es sind keine weiteren Schritte notwendig, also auch kein commit und kein wifi oder sonstiges. Damit der Link zuverlässig deaktiviert wird, muß man nun noch analog den zweiten beteiligten Knoten anpassen.

Die Anpassung bleibt in dieser Form jedoch nur bis zum nächsten Neustart bestehen.

 

VG

Sven

Wir haben heute einen Meilenstein für Freifunk erreicht. Der Bundesrat hat heute die Gemeinnützigkeit für Freifunk beschlossen. Die Initiative entstand durch die Bundesländer NRW und Thüringen. Jetzt wird es in den Bundestag verwiesen. Ich gehe davon aus das es sich bei dieser Abstimmung um eine Formalie handeln wird. Wann die Entscheidung fällt wird noch bekannt gegeben.

Bericht auf der Seite Netzpolitik.

Seit kurzem können wir uns freuen, neue Mitstreiter gefunden zu haben. Die Stadt Münchenbernsdorf nicht weit von Gera entfernt, verfügt jetzt auch über mehrere Freifunk Router. Herr Reinhardt, Bürgermeister von Münchenbernsdorf hat sich entschlossen für seine Bürger Freifunk bereit zustellen und die Stadt somit attraktiver zu gestalten. Er findet die Idee von Freifunk zeitgemäß in unserer schnell wandelten Technologiezeit. Auch Silke Beyer, die Betreiberin vom Cafe am Markt bietet dieses ihren Gästen und Kunden an. Somit kann Münchenbernsdorf auf Standorte im Kulturhaus, Bibliothek, Information, Cafe am Markt und viele mehr verweisen.
Als nächsten Schritt ist eine Betreibung einer Onlineplattform für Gewerbetreibende in der Stadt geplant und evt. auch für Ostthüringern.

Heute haben wir ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, in welchem nun wohl endgültig die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Bürgernetz Gera-Greiz e.V. abgeleht wird. Für Interessenten steht das Schreiben steht hier zum Herunterladen bereit: Finanzamt-2017-01-17.pdf.

In unserem Forum gibt es dazu einen Thread, in welchem darüber, über mögliche Konseqenzen und unser weiteres Vorgehen diskutiert werden kann.

Durch die Stadtverwaltung Gera wurde eine Liste mit städtischen Objekten erstellt, die für den Aufbau des Backbone-Netzes im Rahmen des Projektes "Freifunkkommune Gera" genutzt werden können.

Der Großteil dieser Standorte wurde durch Mitglieder der AG Technik besucht und fotografiert. Die Zusammenfassung dieser "Stadtrundgänge" ist auf der Projektwebseite zu finden.

Im nächsten Schritt werden die einzelnen Objekte anhand ihrer Eignung bewertet, damit der Aufbau schnellstmöglich beginnen kann.

Nach einem mehrtägigen Probebetrieb ging vor wenigen Tagen der erste Freifunk-Knoten in Milbitz in Betrieb.

Der Betreiber ist der "Reitverein Gera/Thüringen e.V.", auf dessen Gelände sich der Outdoor-Router in einer Höhe von rund 7 Metern über Grund befindet. Der Router ist mit einer Rundstrahlantenne mit einem Gewinn von 12dBi ausgerüstet, so daß auch umliegende Anwohner bzw. Kleingärtner den Zugang nutzen und den Einzugsbereich gegebenenfalls auch mit einem eigenen Knoten erweitern können.

Derzeit ist der dahinterliegende DSL-Anschluß mit einer Bandbreite von 2MBit zwar noch äußerst knapp bemessen, jedoch sind die Baumaßnahmen der Telekom so gut wie abgeschlossen, so daß einer Aufstockung des Anschlusses auf bis zu 100MBit, mit etwas Glück noch in diesem Jahr, nichts mehr im Wege steht. Die Leistungsfähigkeit des Freifunk-Knotens dürfte sich dadurch enorm erhöhen.

Die ersten Nutzer haben den Knoten bereits für sich entdeckt, wir hoffen natürlich auf weiteren Zuwachs. :-)

Heute ist in der OTZ ein Artikel über den weiteren Ausbau von Freifunk Gera-Greiz erschienen. Wir hoffen dass sich weitere Bürger an Freifunk beteiligen und so unser Netz für alle erweitern.

OTZ-Artikel wie auch eine weiterer Artikel auf der Geraer Seite

 

Entsprechend der Entscheidung der Lenkungsgruppe erfolgt die Freigabe der Protokolle zukünftig zeitnah und nicht erst im Rahmen der nächsten Sitzung.
 

Im Haus Emmaus in Gera Zwötzen werden seit Oktober 2015 unbegleitete Minderjährige Jugendliche betreut. Bereits in den ersten Tagen wurde gefragt, wie sie Familie, Freunde und Bekannte kontaktieren können. Leider konnte kein freier Internetzugang angeboten werden und auch Telefonate in die Heimat sind nur mit immensen Kosten möglich gewesen.

Durch den Einsatz der Unterkunftsleiterin Frau ten Venne, die Bereitschaft des Caritasverbandes für Ostthüringen e.V. und Spenden hilfsbereiter Mitbürger, kann seit Beginn des Jahres freies WLAN für die Jugendlichen bereitgestellt werden. Die Freifunk-Zugangspunkte wurden nach den Wünschen der Hausleiterin eingerichtet, den Internetanschluß zur Überregionalen Kommunikation trägt das Haus Emmaus. Seitdem befand sich der mit Freifunk realisierte Internetzugang in der Probephase. Nach erfolgreicher Einführung und reger Nutzung wird der freie Netzzugang nun in die Hände des Wohnheimes übergeben. Die Hausleiterin sagt, die Jugendlichen nutzen am liebsten die sozialen Plattformen um im Austausch zu bleiben, Online-Übersetzer um sich besser verständigen zu können, aber auch für Unterhaltung am Abend bleibe genug Raum. Wir freuen uns über die rege Inanspruchnahme des Angebots. Die Regeln der sicheren Internetnutzung werden mit den Jugendlichen durch die Mitarbeiter besprochen, womit auch ein Beitrag geleistet wird, alltagsnah die deutsche Sprache zu entecken.

Die geschaffenen Zugangspunkte im Haus Emmaus sind jedoch nicht ausschließlich den Jugendlichen vorbehalten. Vielmehr kann das freie WLAN in der näheren Umgebung von anderen Bürger ebenfalls genutzt werden. Mit eigenen Zugangspunkten können sich umliegende noch leichter beteiligen und das bestehenden Netz erweitern. Dazu steht in Richtung Gartenanlage bzw. Pforten ein eigener Outdoor-Knoten zu Verfügung, der nur das Mesh-Netz ausstrahlt und an den sich jeder mit einem eigenen Freifunk-Router einfach anknüpfen kann, so wie der erste Nutzer in der naheliegenden Gartenanlage.

Kontaktdaten sind im Knoten hinterlegt. Interesenten können gern Kontakt aufnehmen oder sich direkt mit eigenem Freifunk-Router verbinden.

In den nächsten Tagen kann es zu Einschränkungen beim Seitenaufruf (freifunkkommune-gera.de) kommen.

Die Webseite wird auf ein anderes Redaktionssystem und einen anderen Server umgezogen und die Inhalte umkopiert.

Bei der letzten Lenkungsgruppensitzung wurden die noch offenen Protokolle bestätigt, so dass sie ab sofort im Medien-Bereich zur Einsicht stehen.

Zusätzlich wurde eine andere Vorgehensweise für die Veröffentlichung beschlossen, so dass in Zukunft schneller mit Informationen zur strategischen Planung innerhalb des Projektes zu rechnen ist.

CC BY-SA 2.5
by Arpad Horvath

Basierend auf dem gerade erschienenen GLUON v2016.2 erstellen wir derzeit eine neue Beta-Version der Router-Firmware für unsere Community Gera-Greiz, die Version 0.8.9-beta1. Diese sollte ab heute (22.9.2016) abend zum Download und fürs Autoupdate zur Verfügung stehen. Sollten damit keine Probleme auftreten, wird kurzfristig eine statile Version nachgeschoben, welche dann auf dieser Beta-Version basiert.

Seit der aktuellen stabilen Version 0.8.8 gibt es folgende Neuerungen:

  • Unterstützung für viele neue Routermodelle, vor allem solche mit ath10k WLAN Chipsatz, hinzugefügt. Z.B. auch:
    • GL-AR150
    • Archer C5 v1, Archer C7 v2
    • TL-WR842N/ND v3
    • UniFi AP AC Lite und Pro
    • RaspberryPi 1 und 2
  • Die Modellnamen vieler Ubiquiti-Router werden jetzt eindeutig erkannt. Damit wird z.B. eine Loco jetzt als Loco angezeigt und nicht mehr als Bullet.
  • Aktivierung des Parameters "mesh_no_rebroadcast" für Mesh-on-WAN/LAN Interfaces. Das soll einiges an Traffic einsparen.
  • neue UCI-Option "gluon-core.@wireless[0].preserve_channels": Wird diese auf "1" gesetzt, werden manuell geänderte Kanäle euf einem Router bei einem Update nicht mehr überschrieben
  • In den Advaced Settings des Config-Modes kann nun für Nanostations und CPE 210/510 PoE Passthrough konfiguriert werden
  • Das Feld zur Angabe der Höhe im Config-Mode kann ausgeblendet werden. Das haben wir in unserer Firmware auch getan.
  • Die Angabe eines Kontaktes im Config-Mode kann jetzt verlangt werden. Auch das ist in unserer Firmware jetzt aktiviert.
  • Der Knotenname kann jetzt beliebige Sonderzeichen enthalten.
  • Beim 2,4GHz-WLAN können jetzt die unterstützten Raten gesetzt werden. Das ist bei uns nun so eingeschränkt, daß 802.11b-Clients nicht mehr unterstützt werden. Dafür sollte die Performance steigen.
  • Die Stabilität der WLAN-Treiber soll entscheidend verbessert worden sein.
  • Ab sofort verzichten wir auf das automatische Eintragen von SSH-Schlüsseln unserer Admins auf den Routern. Dies hatte es zwar ermöglicht, in den verschiedensten Notfällen schnell eingreifen zu können. Wer dies nicht wünschte, konnte den Schlüssel z.B. im Config-Mode löschen. Leider wurde der Schlüssel bei jedem Update automatisch wieder eingetragen. Das ist verständlicherweise für alle, die eine Zugriffsmöglichkeit auf ihre Router explizit nicht wünschen, nicht akzeptabel. Deswegen wird nun generell kein Schlüssel mehr gesetzt. Wer dennoch nicht auf die sehr sinnvolle Möglichkeit des Supports durch unsere Admins verzichten möchte, muß deren SSH-Schlüssel nun während der Konfiguration von Hand selbst eintragen.

Nach Erhalt des Fördermittelbescheides des Wirtschaftsministeriums aus Erfurt im Dezember 2015, gründete sich im Januar 2016 die Lenkungsgruppe Freifunk.

Die Lenkungsgruppe besteht aus 3 Interessensbeteiligungen:

1.Die Stadt Gera {Empfänger des Förermittelbescheides}

2.Der Freifunk Verein Gera "Bürgernetz Gera-Greiz"

3.Die AG Bürgerhaushalt

 

Als vordringliche Aufgabe der Lenkungsgruppenarbeit wurde definiert,daß die strategische Ausrichtung sowie die Inhaltliche Leistungsbereiche zu bearbeiten sind und in die Überwachung des Zeitplans einzubinden ist.

Die technische Umsetzung der Freifunktechnik wird durch eine zu gründende Arbeitsgruppe TECHNIK durch den Freifunk Verein Gera organisiert und realisiert.

Festgelegt wurde ebenfalls, daß die vorhandenen städtischen Immobilien für das Projekt zu prüfen sind und entsprechend einzubinden sind.

Die Zusammenkunft der Lenkunsgruppe fand im ersten Quartal im 14-tägigen Rhythmus statt.

Als sehr langwierig und schwierig gestaltete sich die Besetzung der Stelle eines Projektleiters und konnte im 1.Quartal nicht umgesetzt werden.

Dieser Umstand sorgte für harsche Kritik der Stadtratsmitglieder und wurde in der Presse zu Angriffen auf die Arbeit des Projektes benutzt.

Es wurde im 1.Quartal eine gemeinsame digitale Datenablage geschaffen, auf die die Mitglieder der Lenkungsgruppe und alle Mitglieder des ProjektsZugriff haben.

Als besonderes Highlight konnte das Kultur-und Kongresszentrums Gera wie auch das Rathaus mit Freifunk versorgt werden und damit eine stark frequentierte Zone der Innenstadt als Vorzeigeraum dargestellt werden.

Weiterhin ist es im Vorfeld des Projektes gelungen eine regional starke Partei der Stadt zu gewinnen, den Marktplatz der Stadt Gera mit Freifunksignal zu versorgen.

Außerdem haben die Interessengruppen der Lenkungsgruppe eine Absichtserklärung verfasst und unterschrieben, in der die Aufgaben und Ziele klar definiert wurden.

Ingesamt kann man die Arbeit im 1.Quartal als etwas holprig aber ZIELFÜHREND  zusammenfassen.

Dieter Laudenbach

Wir können uns in Gera seit einiger Zeit freuen, dass die Partei "Bündnis 90/Die Grünen" sich auch in Gera mit mehreren Knoten am Freifunk beteiligen. Unter dem Link könnt ihr weitere Details erfahren.
Somit konnten wir neben "Die Linke" eine weitere Partei für das Gemeinschaftsnetz gewinnen. :-)
http://www.rothe-beinlich.de/7770206.html

Freies Internet für alle in Gera: Wir sind dabei!

Am Donnerstag dem 30.07.16, konnten wir im Vergleich mit zwei weiteren Geraer Vereinen, den dritten Platz belegen. Es war vor allem wichtig, unseren Verein in Gera vorzustellen und unsere Ziele zu erläutern. Die Berichterstattung in der Presse, hat uns bei der gemeinnützigen Arbeit geholfen und unseren Bekanntheitsgrad gesteigert. Anbei der OTZ Artikel über die Preisverleihung. Der Preis wurde von der Volksbank (Geraer Bank) gestiftet, wo wir uns hierfür nochmals bedanken möchten.

Hier gehts zum OTZ Artikel

Von links: Franz Beutel vom Freundeskreis für Flüchtlinge, Ronny Boost vom Siegerverein DRK-Bereitschaft, Lutz Rak vom Verein Bürgernetz Gera-Greiz und Hendrik Ziegenbein, Vorstand der Volksbank Gera/ Jena/ Rudolstadt. Foto: Marcel Hilbert

Von links: Franz Beutel vom Freundeskreis für Flüchtlinge, Ronny Boost vom Siegerverein DRK-Bereitschaft,
Lutz Rak vom Verein Bürgernetz Gera-Greiz und Hendrik Ziegenbein, Vorstand der Volksbank Gera/ Jena/ Rudolstadt.
Foto: Marcel Hilbert / OTZ

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by Arpad Horvath

Für alle Router unserer Community Gera-Greiz ist ab sofort die stabile Firmware 0.8.6 verfügbar. Diese entspricht im Wesentlichen der letzten Beta-Version (0.8.5-beta1).

Im Vergleich zur vorangegangenen ist die wichtigste Änderung der entgültige Schwenk vom Mesh mit IBSS zu 802.11s. In der Übergangszeit waren beide Protokolle aktiv, nun wird die Unterstützung von IBSS entfernt. Zu unmittelbar spürbaren Änderungen wird der Wechsel nicht führen. Zukünftig wird damit aber u.a. eine Unterstützung von wesentlich mehr Routermodellen möglich sein.

Die neue Firmware kann ab sofort unter https://www.freifunk-gera-greiz.de/downloads/firmware/stable/ heruntergeladen werden. Auf den Update-Servern steht die neue Version in wenigen Stunden ebenfalls bereit. Das automatische Update wird erst erst am 30.7.2016 beginnen und in kleineren Schritten bis zum 8.8.2016 dauern.

Diese Woche konnten wir wieder einige Knoten (Access Point), im Zuge des Projektes "Freifunk Kommune Gera", gemeinsam mit der Stadt Gera ans Netz nehmen. Somit kann Freifunk Gera-Greiz über das Projekt, auf 10 Knoten verweisen. 4 Zugänge "Rathaus", ein Zugang "Information" und 5 Zugänge für Gäste und Besucher des KuK. Durch unser Kuk können wir die Bachgasse, wie auch den Platz "Neues Gera" versorgen. Die nächsten Ausbaustufen für Gera werden folgen. Auf dem Bild ist ein Freifunker zu sehen, wie er einen Knoten im Kuk installiert.

 

Vor einem reichlichen Jahr habe ich das erste Gateway und den ersten Router installiert und damit den Startschuß für unsere Freifunk-Community Gera-Greiz gegeben. Was daraus durch das aktive Mitwirken vieler anderer innerhalb kurzer Zeit geworden ist, hätte ich anfangs nicht gedacht und macht mich ein wenig stolz.

Von Beginn an war ich auch an dem vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft ausgeschriebenen Pilotprojekt zur Freifunkförderung beteiligt. Anfangs bei den dazu geführten Diskussionen mit den anderen thüringer Communities, später auch bei der Bewerbung der Stadt Gera für dieses Projekt. Den Beteiligten wird nicht entgangen sein, daß ich diesem Projekt durchaus kritisch gegenüber stand. So nehme ich solche Projekte, wie auch in meinem beruflichen Umfeld, nur dann an, wenn ich zumindest hoffen kann, die gesetzten Erwartungen auch zu erfüllen. Und da hatte ich schon Bedenken, mit einer neu gegründeten Freifunk-Community wesentlicher Bestandteil eines 200.000€-Projektes zu sein. Letztendlich habe ich mich aber überzeugen lassen, das Ganze mit tatkräftiger Unterstützung der weiteren Partner (Stadt Gera, Bürgerhaushalt und eventuellen anderen) umsetzen zu wollen. Nach dem Mitwirken bei der Erstellung eines gemeinsamen Konzeptes mit der Stadt Gera hat diese den Zuschlag für die Förderung erhalten, das Projekt "Freifunkkommune Gera" konnte starten.

Ich habe daraufhin, soweit irgendwie möglich, neben den Tätigkeiten für die Community Gera-Greiz auch am Projekt "Freifunkkommune Gera" mitgewirkt. Anfangs in der Lenkungsgruppe, später auch durch Installation und Gestaltung der Projektwebseite sowie als Leiter der "AG Technik" mit der Erstellung von Konzepten für den Backbone. Für diesen habe ich mögliche Komponenten für Tests ausgewählt sowie einen Testaufbau mit eigenen Komponeten durchgeführt. Das alles selbstverständlich rein ehrenamtlich, obwohl im Fördermittelantrag allein für das Backbonekonzept eine Summe von 10.400€ ausgewiesen wird.

Inzwischen ist es leider zu einigen Dingen gekommen, welche mich stören. Dazu gehört nicht der von verschiedenen Seiten geäußerte langsame Projektfortschritt. Teilweise fest vorgegebene Abläufe im öffentlichen Bereich benötigen bekanntermaßen eine gewisse Zeit. Deswegen habe ich die Beteiligten der Stadt Gera hier auch in Schutz genommen.

Erster wesentlicher Punkt ist für mich die Ablehnung der Gemeinnützigkeit unseres Vereins, des "Bürgernetz Gera-Greiz e.V", durch das zuständige Finanzamt. Diesen Verein haben wir im Wesentlichen gegründet, um im Rahmen des Projekts "Freifunkkommune Gera" als eine juristische Person auftreten zu können. In meinen Augen sind die Ziele, welche mit dem Förderprojekt und damit dem Verein verfolgt werden, ausnahmslos gemeinnützig (s. z.B. die Ausschreibung, das Bewerbungskonzept oder den Fördermittelantrag). Es ist für mich völlig unverständlich, wie vor diesem Hintergrund unser Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit abgelehnt werden konnte.

Ein weiterer Punkt ist die Vergabe von Lieferaufträgen im Rahmen des Förderprojektes. Wie alle Beteiligten wissen, betreibe ich auch eine kleine IT-Firma in Gera. Diese leistet im Hintergrund einen gar nicht so geringen Beitrag für die Freifunkbewegung, ohne dafür irgendwelche Gegenleitungen zu erwarten. So werden Rechenkapazitäten für das Hosting der Infrastruktur (Gateway, Web-Portal der Community und der Freifunkkommune) zu Verfügung gestellt, die Technik-Treffen finden in den Firmenräumen statt, Router für die Freifunkknoten werden zum Selbstkostenpreis verkauft u.v.a.m.). Vor diesem Hintergrund hat es mich dann doch verwundert, daß nach der durch mich erstellten Liste mit Equipment für die Backbone-Tests das Material plötzlich abholbereit bei der Stadt Gera stand. Eigentlich hätte ich hier erwartet, auch eine Angebotsaufforderung durch die Stadt Gera zu erhalten. Auf eine Rückfrage bei Verantwortlichen der Stadt Gera hieß es, daß es Konflikte mit Vergaberichtlinien geben könnte, wenn ich als Beteiligter am Pitotprojekt (Leiter AG Technik) an der Vergabe beteiligt werde. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich möchte keinerlei Vorteile durch meine ehrenamtlichen Tätigkeiten genießen und die Vergabe soll natürlich gerecht erfolgen. Aber ich erwarte, daß ganz allgemein auch Firmen, welche sich für Freifunk engagieren, zumindest die gleichen Rechte haben wie andere Firmen. Die bisherigen Materiallieferungen erfolgten nun z.B. durch Firmen, welche dem Thema Freifunk eher kritisch gegenüberstehen. Die Vergabe hat zwar sicherlich allen Richtlinien entsprochen, wirklich transparent wie im Pilotprojekt gefordert war sie aber bisher nicht.

Verschärft wurde die Situation noch durch das nächste Teilprojekt: das Theater in Gera als Backbone- und Knotenstandort. Im Rahmen der AG Technik habe ich hierzu wieder ein Konzept erstellt. Dieses enthält alle erforderlichen Parameter, um als IT-Firma mit ein wenig Hintergrundwissen ein Angebot für die benötigte Technik abgeben zu können. Seitens der Stadt Gera wurde allerdings eine konkrete Aufstellung aller notwendiger Teile gewünscht. Im Klartext sollte ich also eine fertige Vorlage zur Bestellung liefern, an welcher ich mich anschließend nicht einmal beteiligen darf. Dabei wurden in dem Konzept absichtlich keine konkreten Produkte genannt. Zum einen könnten verschiedene Anbieter dadurch verschiedene geeignete Produkte anbieten und somit evtl. zu wirtschaftlicheren Angeboten kommen. Zum anderen kann die AG Technik als "Gruppe von Amateuren" unmöglich eine Haftung für die Auswahl der richtigen Produkte und die konkret benötigten Mengen übernehmen. Das ist m.E. Sache der Firma, welche letztendlich mit der Lieferung beauftragt wird. Zusammengefaßt geht es mir an dieser Stelle keineswegs darum, daß ich daran gehindert werde, ein paar wenige Euros zu verdienen. Sondern es geht mir um das Prinzip einer gerechten Vergabe, bei welcher auch Firmen berücksichtigt werden, welche sich für das Projekt engagieren und über entsprechendes Know-How verfügen.

Derzeit letzter Punkt ist die Vergabe der für das Projekt ausgeschriebenen Projektleiterstelle bei der Stadt Gera. Hierauf hat sich auch ein Mitarbeiter meiner Firma beworben. Genau dieser wird nun von der Stadt eingestellt. Hieran finde ich es traurig, daß mittels öffentlicher Fördergelder meinem Mitarbeiter viel Geld für eine Stelle geboten wird, welches eine in Gera ansässige Firma bei leistungsgerechter Entlohnung leider nicht aufbringen kann. Insgesamt wird durch meine aktive Teilnahme am Förderprojekt nun also meine Firma von der Vergabe von Lieferungen und Dienstleistungen ausgeschlossen und langwierig ausgebildete Mitarbeiter wurden abgeworben.

Als Konsequenz werde ich meine Mitwirkung am Projekt "Freifunkkommune Gera" mit sofortiger Wirkung einstellen. Einerseits fehlt mir dazu inzwischen leider die nötige Motivation, zum anderen muß ich bis zur Einarbeitung eines anderen Mitarbeiters selbst zusätzliche Aufgaben übernehmen. Damit fehlt mir auch die Zeit zum Mitmachen. Nicht betroffen hiervon ist mein Engagement innerhalb der Freifunk-Community Gera-Greiz.

Am Sonnabend dem 11.06.2016, sind wir auf einer ganzseitigen Seite in der OTZ abgebildet. Wir werden hier als Verein vorgestellt und bewerben uns hierbei um den Titel "Verein des "Monats"
 
 
 
 

Auf der gestrigen, ersten Vorstandssitzung wurde eine Vorgehensweise zur Inbetriebnahme von Backbone-Standorten abgestimmt.

Im Interesse der Übersichtlichkeit und der Transparenz wird empfohlen, diesen Prozess zukünftig zu nutzen.

Zum Protokoll

Der SSH-Zugang zu einem Freifunk-Knoten erlaubt dir sowohl den Fernzugriff darauf, du musst nicht ständig den Router in den config-Mode versetzen um kleine Änderungen vorzunehmen und zudem erlaubt es dir den Vollzugriff auf das System, sodass du deutlich mehr Änderungen auf dem Router vornehmen kannst als es dir der Konfigurationsmodus in Gluon gestattet. 

Ich habe eine kurze Anleitung geschrieben, die dir zeigt, wie du unter Mac OSX ein Schlüsselpaar generierst, welches du für den SSH-Zugang zu deinem Router benötigst. Dazu bitte hier entlang... 

Dieser Artikel zeigt exemplarisch den Aufbau zur Bandbreitenmessung einer Richtfunkstrecke.

Folgende Hardware und Software kam dabei zum Einsatz:

Der vollständige Artikel ist im Wiki verfügbar.

Im Folgenden werde ich dir in einer kurzen Einführung zeigen, wie man eine ssh-Konfiguration anlegt. Mit dieser ist es anschließend über kurze Befehle möglich sich auf seinem Freifunk-Knoten anzumelden. Voraussetzung dieser Anleitung ist, dass du deinen Router zu einem Freifunk-Router aufgewertet hast und dort deinen öffentlichen SSH-Schlüssel bereits hinterlegt hast. Entsprechend hast du also auch schon ein Public-Privat-Schlüsselpaar generiert, welches du benutzt.

Die Anleitung ist nun im Wiki hinterlegt. Dazu bitte hier entlang.... 

In dieser Anleitung möchte ich an einem Beispiel die Einrichtung und Nutzung einer VPN-Verbindung erklären, da die Einrichtung nicht ganz ohne Fallstricke ist. Eine solche VPN-Verbindung ist zum Beispiel hilfreich, wenn Sie von unterwegs aus einem fremden Netzwerk, wie zum Beispiel einem Hotel-WLAN oder über einen Freifunk-Knoten, auf Ihr privates Heimnetzwerk zugreifen möchten, so als befänden Sie sich tatsächlich über Ihr eigenes WLAN in Ihrem Netzwerk. In diesem Beispiel richten wir den Zugang auf einem Android-Smartphone "Samsung Galaxy S duos" mit originalem Android 4.0.4 als VPN-Client und einer Fritzbox 7490 mit Fritz-OS 06.30 als VPN-Server ein.

Die vollständige Anleitung findet sich in unserem Wiki.
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by Arpad Horvath

Nach unserem letzten Update der stabilen Version läuft diese nun schon einige Zeit auf fast allen Routern der Community Gera-Greiz. Bis auf wenige Router ohne Auto-Update gibt es keine Beta- oder experimentelle Version mehr. Das liegt im Wesentlichen daran, daß alle 3 Firmware-Zweige (stable, beta, experimental) Beim Einführung der stabilen Version einen identischen Stand hatten.

Das soll sich jetzt ändern. Wir bereiten einige interessante neue bzw. geänderte Funktionen vor, die wir mit den im Downloadbereich seit heute bereitstehenden Beta- und experimental Firmwares testen möchten. (Wem das Folgende zu technisch ist: macht nichts, einfach unsere getestete stabile Firmware weiter nutzen)

Bei der Beta-Version gibt es von uns nur 2 Änderungen:

  1. Die Basis bildet die GLUON-Version 2016.1.4. Die Änderungen seit der für unsere Stable genutzte Version 2016.1.2 sind hier beschrieben. Im Wesentlichen gibt es die Unterstützung einiger neuer Routermodelle und etliche Bugfixes.
  2. Die Gateway Selection Class der Router wird auf 45 erhöht. Davon erhoffen wir uns, daß der Datenverkehr eines Routers verstärkt über das Gateway geleitet wird, mit welchem dieser verbunden ist. Bisher schicken sehr viele Router ihren Traffic gerade zu einem der anderen Gateways, was zu einem hohen Datenaustausch zwischen den Gateways führt. Gibt es mit der Beta-Version keine Probleme, werden wir deswegen sehr schnell auch eine neue stabile Version mit dieser Änderung nachschieben.

Bei der neuen experimentellen Version wurde wesentlich mehr geändert:

  • Die Gateway Selection Class wurde ebenfalls erhöht.
  • Basis ist die aktuelle Entwickler-Version von GLUON mit dem Stand vom 1. Mai
  • OPKG-Mirror: Router ohne eigene Internetverbindung (Mesh-only) haben keine IPv4-Adresse. Da die offiziellen OpenWRT-Repositories nur per IPv4 erreichbar sind, kann man deswegen keine Pakete einfach nachinstallieren. Das ist nun durch das Einfügen eines IPv6-Repositories möglich.
  • Mesh-Protokoll IEEE802.11s: In der stabilen Firmware ist die Unterstützung für das neue Mesh-Protokoll 802.11s bereits enthalten, aber deaktiviert. Das ist für die experimentelle Firmware umgekehrt: 802.11s ist per default aktiv, das "alte" Ad-Hoc-Mesh deaktiviert. damit können in der Grundeinstellung Router mit der experimentellen Firmware keine Verbindung mehr zu Routern mit der stabilen Firmware aufnehmen! Deswegen sollten alle Router der Testumgebung (nur dafür ist die experimentelle Firmware gedacht)  auf das gleiche Mesh-Protokoll gestellt werden.
    802.11s wird es ermöglichen, wesentlich mehr Router verschiedenster Hersteller mit eine Freifunk-Firmware auszustatten. Da besonders kleinere Router bei der Ativierung beider Mesh-Protokolle Probleme bekommen, werden wir bei der späteren Einführung in der stabilen Firmware die entsprechenden Meshverbindungen bereits vorher umstellen.
  • L2TP: Die experimentelle Firmware unterstützt neben dem bisherigen FastD nun die Kombination TunnelDigger/L2TP zum Aufbau eines Tunnels zu den Gateways. L2TP ist im Vergleich zu FastD wesentlich ressourcenschonender, was sowohl auf dem Router als auch auf den Gateways die Auslastung verringert und so die Geschwindigkeit erhöht. Allerdings verschlüsselt L2TP den datenverkeht zwischen Router und Gateway nicht mehr. Das sollte aber kein großes Problem darstellen: vom Client (Notebook, Tablet, Smartphone...) zum Router und vom Gateway ins Internet wird sowieso nicht verschlüsselt. Zur Bewahrung der Privatsphäre sollte man also selbst verschlüsseln (https...).
    Derzeit unterstützt lediglich Gateway2 eine verbindung mit L2TP. Auf den anderen Gateways wird die Aktivierung in Kürze ebenfalls erfolgen.
  • Im Konfigurations-Modus vergißt der Router nun nicht mehr die vorgenommenen Einstellungen, wenn zum Experten-Modus und zurück gewechselt wird.

Um uns bei den Tests zu unterstützen, können die neuen Firmware-Versionen entweder über den Konfigurations-Modus oder per SSH installiert werden. Beachtet werden muß aber, daß durchaus Probleme auftreten können. Eine Garantie für die ordnungsgemäße Funktion können wir generell nicht übernehmen. Das gilt insbesondere für die experimentelle Version. Auf schlecht erreichbare Router z.B. sollte also nur die stabile Firmware installiert werden. Auch sollte jeder, der eine Beta- oder experimentelle Firmware installiert, zumindest zu einem Recovery per TFTP in der Lage sein. Wenn Probleme auftreten, helfen wir aber natürlich z.B. im Forum oder bei einem Treffen weiter.

Update 10.5.2016: Nachden mit der Beta-Version keine Probleme aufgetreten sind, gibts die nun seit heute als stabile Version. Mit aktiviertem Autoupdater wird das Update in den nächsten Stunden erfolgen.

Wer uns beim Geraer Hofwiesen-Park-Fest an diesem Wochenende vermißt: wir sind leider nicht wie auf dem Flyer und in der OTZ angekündigt mit einem Stand vertreten.

Wir wollten diese Gelegenheit nutzen, um unser Projekt bei vielen weiteren Menschen bekannt zu machen. Dazu hatten wir geplant, uns auf dem Stand vorzustellen und auftretende Fragen zu beantworten. Vor allem sollte es aber richtigen Freifunk geben und auch die Inbetriebnahme neuer Router gezeigt werden. Den dazu nötigen Internet-Zugang mit Sichtverbindung zum Hofwiesenpark haben wir aber leider nicht bekommen können. Nachdem wir keine Möglichkeit zur Nutzung bestehender Zugänge in Immobilien der Stadt Gera (Schwimmhalle, Medizinische Fachschule o.ä.) erhalten haben, hat auch ein Hilferuf in der OTZ keinen Erfolg gebracht. Kurzfristig hätten wir dann fast noch einen Zugang über ein in den Prinzenhäusern ansässigens Rechtsanwaltsbüro bekommen können. Leider hat das dafür zuständige IT-Unternehmen Einrichtungskosten verlangt, die unsere Mittel deutlich übersteigen. Die Rechtsanwälte selbst sind allerdings sehr kooperativ. Für das Hofwiesenpark-Fest war das nun zwar zu kurzfristig, dafür bietet sich evtl. eine längerfristige Zusammenarbeit an.

Da ein Freifunk-Stand ohne Freifunk unserer Meinung nach nicht viel Sinn gemacht hätte, haben wir nun schweren Herzens auf eine Teilnahme verzichtet.

Wir, bei Freifunk Gera-Greiz, stellen auf unseren Servern jetzt auf IPv6 um und bieten damit auch volle IPv6-Unterstützung an. Weiterhin bleibt natürlich auch IPv4 aktiv. Weitere Informationen und Hinweise findest du in unserem Wiki.

Wolltest du schon immer mal auf mehreren deiner Nodes gleichzeitig die identischen Änderungen vornehmen? In der kurzen Anleitung zeige ich dir, wie du unter MacOSX mit ssh-Zugang genau diese Aufgabe erledigen kannst. Ich nutze dazu als Terminal-Emulator die kostenfreie OpenSource-Software iTerm2

Voraussetzung ist, dass du deine Router erfolgreich zu einem Freifunk-Knoten aufgewertet und zudem einen persönlichen ssh-Zugang eingerichtet hast. Ich selbst habe lokal auf meinem Mac eine ssh-config angelegt, was mir die Routeranmeldung vereinfacht, aber grundsätzlich ist das nur die Kür. Zudem habe ich iTerm2 installiert.

Für die Anleitung folge bitte dem Weg in die Tiefen unseres Wikis:

https://www.freifunk-gera-greiz.de/wiki/-/wiki/Allgemein/Parallele+Änderungen+auf+mehreren+Nodes+mit+ssh+%28OSX%29

Im Waikiki Zeulenroda läuft seit heute Freifunk im Testbetrieb. Damit ist dort ein flächendeckender Zugang (Badebereich, Gastronomie, Liegewiese, Campingstellplätze) zu einem offenen Netzwerk gewährleistet (nach Zahlung des Eintritts wink ). Nach den Osterfeiertagen wird dann der Startschuß für den regulären Betrieb erfolgen.

Zur Technik: Es wird ein Offloader (Zeulenroda-Waikiki-001) mit einem AMD G-T40E Prozessor eingesetzt, welcher die Verbindung zu unseren Gateways realisiert. Mit diesem meshen die WLAN-Router (Ubiquiti UniFiAP Outdoor+ und UniFi AP Pro) per LAN. Ausnahme ist Zeulenroda-Waikiki-008, zwar führt auch dahin ein LAN-Kabel, das wird aber zum Telefonieren genutzt.

Matthias hat die Planung und Installation für die Unitas Network GmbH im Auftrag der Energiewerke Zeulenroda GmbH vorgenommen.

Wir freuen uns, das wir wiederum zwei neue Gaststättenbetreiber für den Freifunk gewinnen konnten. Die Finkenstube, wie auch der Ferberturm sind jetzt mit Freifunk versorgt.

http://www.finkenstube.de/

http://www.ferberturm-gera.de/

Im Folgenden zeige ich Dir, wie Du auf einem Freifunk-Router das Client-Netz, also das WLAN, welches die Endgeräte für den Netzzugang nutzen zeitgesteuert an- bzw. abschalten kannst. Gleichzeitig bleibt das Mesh-Netzwerk verfügbar.

Ich gehe davon aus, dass du deinen Router bereits zum Freifunk-Router aufgewertet hast indem du die aktuelle Freifunk-Firmware deiner Community aufgespielt hast. Des Weiteren nutze ich in dieser Anleitung den Zugang per ssh (der Link beschreibt dies unter Windows, unter Linux oder OSX ist das ganze etwas einfacher), den du ebenfalls auf dem Router eingerichtet haben musst. Dieser ist nötig, da nur die wenigsten Einstellungen und Möglichkeiten, welche OpenWRT zur Verfügung stellt über die grafische Oberfläche erreicht werden können.

Als erstes musst du eine Verbindung zum Freifunk-Knoten mit ssh herstellen. Unter OSX  habe ich dazu eine ssh-Config eingerichtet und erreiche den Router mit ssh Routername

Hast du das erfolgreich hinter dich gebracht, erwartet dich der Begrüßungsbildschirm.

    BusyBox v1.22.1 (2015-11-06 11:46:31 CET) built-in shell (ash)
    Enter 'help' for a list of built-in commands.

      _______                     ________        __
     |       |.-----.-----.-----.|  |  |  |.----.|  |_
     |   -   ||  _  |  -__|     ||  |  |  ||   _||   _|
     |_______||   __|_____|__|__||________||__|  |____|
              |__| W I R E L E S S   F R E E D O M
     -----------------------------------------------------
     BARRIER BREAKER (Barrier Breaker, r46287)
     -----------------------------------------------------
      * 1/2 oz Galliano         Pour all ingredients into
      * 4 oz cold Coffee        an irish coffee mug filled
      * 1 1/2 oz Dark Rum       with crushed ice. Stir.
      * 2 tsp. Creme de Cacao
     -----------------------------------------------------
    root@Routername:~# 

Als ersten Schritt schalte das Client-Netzwerk ab und sichere den Wert in den Speicher des Routers. Dies erfolgt durch die Befehle:

    root@Routername:~# uci set wireless.client_radio0.disabled=1
    root@Routername:~# uci commit wireless

Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, hat allerdings folgenden Effekt. Das Client-Netzwerk ist standardmäßig ausgeschalten. Das bedeutet, wenn jemand Zugriff auf das Gerät bekommt (weil es bspw. in einem Gemeinschaftsbereich o.ä. aufgestellt ist) und den Router neu startet bleibt das WLAN aus. Ohne diese Eingabe reagiert das Gerät bei einem Neustart mit dem anschalten des WLANs.

Die Zeitsteuerung selbst kann man per Cronjob einrichten. Gib dazu folgende Zeile ein:

    root@Routername:~# crontab -e


Drücke nun die Taste 'i' um in den Bearbeitungsmodus zu wechseln. Jetzt kannst du die folgenden beiden Zeilen eingeben

    30 21 * * *  uci set wireless.client_radio0.disabled=1;wifi
    0  7 * * *   uci set wireless.client_radio0.disabled=0;wifi

Drücke die Escape-Taste (ESC) um den Bearbeitungsmodus zu verlassen. Jetzt schreibe ':wq' und bestätige mit der Eingabetaste.

Die beiden Zeilen sind wie folgt aufgebaut. (vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Cron)

    Minute Stunde TagDesMonats Monat Wochentag Anweisungen

Die erste Zeile bedeutet also: In Minute 30 der Stunde 21Uhr zu jedem Tag jedes Monats jeden Wochentags führe das Kommando 'Client-Netzwerk ausschalten' aus. Die zweite Zeile schaltet das Client-Netz dementsprechend um 7Uhr wieder ein.

Würde man das Client-Netz lediglich Montag bis Freitag ausschalten wollen, muss die erste Zeile also wie folgt lauten:

    30 21 * * 1-5  uci set wireless.client_radio0.disabled=1;wifi

Die entsprechend muss das WLAN Dienstag bis Samstag wieder aktiviert werden, das bedeutet die zweite Zeile würde wie folgt aussehen:

    0 7 * * 2-6  uci set wireless.client_radio0.disabled=0;wifi

Die so eingerichteten Geräte bleiben weiterhin über das Mesh-Netzwerk miteinander in Verbindung bzw. erweitern das bestehende Freifunk-Netz. Lediglich die Anmeldung mit Endgeräten an diesen Punkten ist nicht möglich. Man könnte die zeitgesteuerten Anweisungen auch ausbauen - die LAN-Ports abschalten, die Bandbreite begrenzen, die Sendeleistung herunterfahren - eben alles, was man noch alles verstellen kann.

CC BY-SA 2.5
by Arpad Horvath

Nach einer längeren Testphase haben wir gestern unsere als stabil deklarierte Firmware auf die Version 0.8.2 aktualisiert.  Grundlage ist das aktuellste GLUON in Version 2016.1.2. Damit stehen auch im stabilen Zweig alle Neuerungen zur Verfügung, für deren Nutzung man bisher auf unsere experimentelle Firmware ausweichen mußte. Dazu zählen:

  • Unterstüzung für aktuelle Hardware vieler Routerhersteller, wie dem WR841N/ND v10, dem TL-WR1043N/ND v3, den CPE210/220/510/520 v1.1 (alle von TP-Link), dem AirGateway, AirRouter und UniFi AP Outdoor+ von Ubiquiti, u.v.a.m.
  • Unterstützung für 64Bit-x86-Hardware und Xen-VMs
  • neue Status-Seite der Router (die hatten wir allerdings schon länger drin)
  • 802.11s Mesh Support
  • die OpenWrt-Basis wurde auf Chaos Calmer upgedatet
  • Unterstützung für Ubiquiti AirOS 5.6.x
  • Beseitigung etlicher Fehler

Alle Router mit aktiviertem Autoupdater haben die neue Version bereits übernommen. Wer den Autoupdater deaktiviert hat, dem wird eine zeitnahe Aktualisierung der Firmware dringend empfohlen. Die neue Firmware enthält Funktionen (z.B. IEEE 802.1s), welche in Zukunft evtl. Grundlage für das Funktionieren unseres Netzes bilden. Ohne Update werden die Router in Zukunft vielleicht keine Verbindungen mehr aufbauen können.

Wer mit der neuen Firmware eine Verschlechterung der Reichweite seines Routers feststellt, der sollte unseren Wiki-Beitrag dazu lesen. Kurz zusammengefaßt war die Sendeleistung mancher Router bisher evtl. zu hoch eingestellt, was jetzt korrigiert wurde.  Wer weitere Probleme mit dieser Firmware feststellt, meldet sich bitte in unserem Forum oder über eine unserer anderen Kontaktmöglichkeiten.

CC BY-SA 2.5
by Arpad Horvath

Es gibt wieder Neues von GLUON, der Basis für die Firmware unserer Router: Version 2016.1.1 wurde freigegeben. Daraus haben wir eine neue experimentelle Firmware für unsere Community erstellt. Das soll die letzte Testversion sein, welche wir dann als Grundlage für eine neue stabile Version nutzen. Bis dahin wollen wir noch klären, wie wir mit der teilweise veringerten Sendeleistung bei einigen Routern umgehen, die diese Version mitbringt. Dazu haben wir eine kleine Übersicht im Wiki erstellt, welche noch ergänzt werden soll.

Für viele Besitzer neuerer Router, wie dem WR841N/ND v10 von TP-Link, ist unsere experimentelle Firmware quasi die stabile Variante. Nur dort ist der Support für etliche neue Hardware-Varianten vorhanden. Deswegen wird mit dieser Firmware der sogenannte "Autoupdater-Branch" von "experimental" auf "stable" gesetzt. Damit werden in Zukunft nur noch als stabil deklarierte Firmwareversionen zum automatischen Update genutzt. Wer dann wirklich noch experimentelle Firmware verwenden möchte, muß den Branch von Hand wieder auf experimental umstellen.

Ansonsten gibt noch folgende interessante Änderungen: Unterstützung für "Onion Omega" und "TP-Link TL-MR13U v1", einige Bugfixes sowie die Unterstützung für AirOS 5.6.x. Durch Letzteres müssen neue Ubiquiti-Router vor dem Aufspielen unserer Freifunk-Firmware nicht mehr auf AirOS 5.5.x downgegradet werden.

Unsere neue Firmware-Version 0.8.0-exp20160307 wird ab kommender Nacht auf alle Router mit experimenteller Firmware und aktivem Autoupdater installiert. Ab morgen steht sie auch zum Download zur Verfügung. Wer Probleme mit dieser Firmware feststellt, meldet sich bitte in unserem Forum oder über eine unserer anderen Kontaktmöglichkeiten.

CC BY-SA 2.5
by Arpad Horvath

Vor ein paar Tagen wurde eine neue Gluon-Version (2016.1) freigegeben. Aus dieser haben wir eine neue experimentelle Firmware für unsere Community erstellt. Diese wird ab sofort auf alle Router verteilt, welche unsere experimentelle Firmware nutzen und den Autoupdater nicht deaktiviert haben. Wesentliche Neuerungen im Vergleich zu unserer vorangegangenen experimentellen Firmware gibts nicht. Wir schieben diese Version nur noch als letzten Test ein, bevor wir daraus eine neue stabile Firmware erstellen. Anschließend können wir unseren experimentellen Branch wieder für richtige Experimente nutzen (in den letzten Monaten war das quasi unsere stabile Firmware für neue Hardware-Modelle wie den TP-Link TL-WR841N/ND v10).

Wer Probleme mit dieser Firmware feststellt, meldet sich bitte in unserem Forum oder über eine unserer anderen Kontaktmöglichkeiten.

Bezüglich der Belastung durch elektromagnetische Aussendungen, landläufig auch als "Funkstrahlung" bekannt, ist zu beachten, daß das Ausmaß der jeweiligen Belastung und einer Wechselwirkung mit organischem Gewebe grundsätzlich von mehreren Faktoren abhängt. Für das bessere Verständnis der Materie sind vorab einige Informationen zu verinnerlichen.

Die geläufigste Kenngröße hierbei ist die Leistung, mit der das jeweilige Signal abgegeben wird. Hierbei gilt, daß die Belastung mit steigender Sendeleistung zunimmt. Eine Reduktion der Sendeleistung funktechnischer Einrichtungen auf das tatsächlich benötigte Minimum ist sehr gut geeignet, mögliche Belastungen auf ein ungefährliches Niveau zu reduzieren. Ein angenehmer Nebeneffekt dieser Maßnahme ist ein geringerer Energiebedarf des jeweiligen Senders.

Die maßgebliche Kenngröße für das Auftreten von Wechselwirkungen mit organischem Gewebe ist die Frequenz, mit welcher eine elektromagnetische Aussendung erfolgt. Je niedriger diese Frequenz ist, desto größer ist die Wellenlänge und umso geringer fällt eine Wechselwirkung mit organischem Gewebe aus. Die maximal mögliche Intensität einer Wechselwirkung wird vereinfacht dargestellt erreicht, sobald eine einzelne (Sinus-) Welle kurz genug ist, um vollständig vom "Ziel" aufgenommen zu werden.

Das Ausmaß einer "Strahlenbelastung" hängt ferner stark vom Abstand zum Sender ab. Je weiter weg man sich vom Sender befindet, desto geringer ist die elektromagnetische Feldstärke, welcher man ausgesetzt ist.

Außerdem hat zu einem nicht unerheblichen Teil auch die Bandbreite (Frequenzbereich, den eine Aussendung gleichzeitig überstreicht) einer Aussendung Einfluß auf die Intensität einer Belastung. Je mehr Bandbreite ein Signal belegt, desto mehr Energie wird übertragen.

Aus diesen Grundlagen ergibt sich nun folgendes Bild:

- hohe Sendeleistungen sind schädlicher, als niedrige
- hohe Frequenzen sind schädlicher, als niedrige
- hohe Bandbreite ist schädlicher, als niedrige
- geringer Abstand ist schädlicher, als hoher

Ferner folgt daraus, daß die selbe Sendeleistung, die zum Beispiel auf einer Frequenz um 5 Megahertz noch völlig unbedenklich ist, auf 5 Gigahertz durchaus zu einer gefährlich hohen Dosis elektromagnetischer Emmissionen führen kann. Das ist zum Beispiel der Grund, warum für WLAN (2,4 und 5 GHz-Bereich) nur vergleichsweise geringe Sendeleistungen im Milliwattbereich zulässig sind, während ein aufwendig elektromagnetisch abgeschirmter Mikrowellenherd aufgrund der gewünschten und zum funktionieren notwendigen Wechselwirkung auf 2,55 GHz eine hohe Leistung von 500 Watt und mehr auf das eingegebene organische Material abgibt. Würde ein WLAN-Router statt 100 Milliwatt satte 100 Watt auf seine Antennen geben, würde einem das aus naheliegenden Gründen ziemlich den Tag versauen, wogegen zum Beispiel im Amateurfunkbereich auf Kurzwelle (3 - 30 MHz) Sendeleistungen von bis zu 750 Watt zulässig und unbedenklich sind. Kommerzielle Anbieter fahren noch weitaus höhere Leistungen.

Außerdem ergibt sich, daß der notwendige sogenannte Personenschutzabstand umso geringer ausfallen darf, je hoher die verwendeten Frequenzen und je niedriger die Sendeleistungen sind. Der genauen Berechnungen der jeweiligen Grenzwerte für Abstände und Leistungen in Verbindung mit der Frequenz liegen recht komplexe Algorithmen und weitere Kenngrößen zugrunde, die hier für die vereinfachte Erklärung jedoch ausnahmsweise außer Acht gelassen werden. Diese Grenzwerte, die Verfahren zur Ermittlung und weitere Richtlinien zur sogenannten "Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)" sind hier in Deutschland im EMVG (Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln) geregelt.

Letztlich ist die Intensität einer Wechselwirkung umso höher, je geringer die Körpermasse des Probanden ist. Deswegen ist es zum Beipiel keine gute Idee, Kleinkinder mit einem Handy oder ähnlichem spielen zu lassen, während es eingeschaltet ist. Schon aus Sicherheitsgründen sollte man in dieser Hinsicht schon allein die bloße Möglichkeit von Entwicklungsstörungen bedenken.

Ausführliche Informationen rund um das Thema stellt die BNetzA (Bundesnetzagentur, früher RegTP) zur Verfügung.

Um das Belastungspotential unterschiedlicher Funkdienste und -anwendungen einschätzen zu können, hier nun ein kurzer beispielhafter Überblick über verwendete Sendeleistungen:

- Radaranlagen: bis zu 100 Megawatt, gepulst

- MDR Thüringen auf 92,5 MHz, Standort Inselsberg: 100 kW
- Antenne Thüringen auf 102,5 MHz, Standort Ronneburg: 30 kW
- Landeswelle Thüringen auf 105,8 MHz, Standort Gera/Stadtwald: 1 kW

- DAB Sendeanlage in Gera-Langenberg (Hain): 10 kW für alle Sender
- DVB-T Sendeanlage auf 482 - 522 MHz in Gera-Langenberg (Hain): 50 kW für alle Sender

- DECT Basisstation auf 1,88 - 1,9 GHz: 250 mW ungeregelt (Mobilteil ~10 mW), bedingt durch Zeitmultiplexverfahren und GFSK-Modulation erhöhte Spitzenbelastung (gepulst)
- GSM 900 MHz (D-Netz): Handy 2 Watt regelbar, gepulst, Basis bis zu 50 Watt
- GSM 1800 MHz (E-Netz): 1 Watt regelbar, gepulst, Basis 10 Watt
- UMTS 2 GHz: Handy 250 mW, Basis bis zu 80 Watt, nicht gepulst
- LTE  700 - 2700 MHz: Handy 200 mW, Basis bis zu 80 Watt

- SRD (Short Range Device) auf 433 MHz wie zB Funkkopfhörer: 10 mW
- PMR 446,0 - 446,1 MHz: 500 mW
- Freenet 149,02 - 149,12 MHz: 500 mW
- CB-Funk bis zu 12 Watt, abhänging von der Betriebsart
- Amateurfunk: bis zu 750 Watt, abhänging von Frequenz und Betriebsart

- Bluetooth Klasse 1: 100 mW, Klasse 2: 2,5 mW, Klasse 3: 1 mW (in diese Klasse fallen zB. auch BT Headsets)

- WLAN 2,4 GHz: bis zu 100 mW, 5 GHz: bis zu 200 mW, mit Auflagen bis zu 4 Watt (Meldepflicht > 1 Watt)

Ob und in welchen Ausmaß elektromagnetische Signale nun die Gesundheit beeinträchtigen, ist ein immer wieder kontrovers dikutiertes Thema. Meist werden in derartigen Diskussionen wichtige Aspekte außer Acht gelassen, um das Ergebnis wunschgemäß in die eine oder andere Richtung zu lenken. Unzweifelhaft fest steht jedoch, daß es definitiv zu Wechselwirkungen bei entsprechender Exposition kommt. Ob diese Wechselwirkungen schädlich sind, hängt in erster Linie von den oben genannten Größen (Frequenz, Sendeleistung, Sicherheitsabstand etc.) ab. Gäbe es diese Wechselwirkungen nicht, könnte man sie sich auch nicht zunutze machen (Mikrowelle, Sonnenbad (ja, Licht ist auch "nur" ein EM-Signal), Infrarotbestrahlung, Röntgen, MRT, CT usw.). Der Grat zwischen Nutzen und Schaden hängt nach meiner Einschätzung lediglich von der Dosierung (Dauer und Intensität der Exposition) ab. So sind zum Beispiel 5 Minuten Sonnenbad gut für den Teint, 50 Minuten können Jahrzehnte später Hautkrebs auslösen. Ähnlich ist es bei Handynutzern. Wer sehr viel mit dem Handy am Kopf telefoniert, hat ein inzwischen erwiesenes erhöhtes Tumorrisiko, als ein Wenigtelefonierer, der obendrein ein Headset benutzt.

Imissionen durch jegliche elektromagnetische Nutzsignale lassen sich mittels geeigneter Abschirmungen wirksam reduzieren, sofern eine adäquate Standortwahl allein noch nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

Hier nicht mit aufgeführt sind Emissionen und Imissionen, welche im Zusammenhang mit Funkstörungen stehen, da Funkstörungen unter anderem dadurch gekennzeichnet sind, daß sie unkontrolliert auf unterschiedlichsten Frequenzen mit nicht definierter Leistung und meist sehr breitbandig auftreten. Eine ausreichend präzise Einschätzung des Gefahrenpotentials ist daher pauschal nicht möglich. Aus diesem Grund werden in der Regel im Zuge der jeweiligen Störungsbearbeitung entsprechende Messungen vorgenommen.

Fakt ist jedoch, daß Funkstörungen eben wegen dieser Eigenarten nicht nur als äußerst lästig, sondern tatsächlich auch als potentiell gefährlich einzustufen sind! Eine undichte Mikrowelle oder ein defekter Induktionsherd im Haushalt eines Herzschrittmachträgers kann für diesen durchaus tödliche Folgen haben. Die Gefährlichkeit unsachgemäßer Installationen oder mangelhaft ausgeführter Reparaturen kann gar nicht oft genug betont werden! Störungen durch PLC-Anlagen (zB. Power-LAN, Stromkabel sind nunmal KEINE Datenkabel!) haben zum Beispiel durch ihre unkontrollierbaren breitbandigen Störungen durchaus das Potential, mehrere Funkdienste gleichzeitig lahmzulegen. Hierzu gehören auch Einrichtungen des sogenannten BOS-Funk (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste), deren Beeinträchtigung im schlimmsten Fall ebenfalls Menschleben in Gefahr bringen kann, wenn Einsatzkräfte unter Umständen nicht mehr koordiniert werden können.

CC-BY-SA/3.0 Philipp Seefeldt

Für die Überleitung unseres Traffics ins Internet haben wir bisher die Ressourcen des Fördervereins Freie Netzwerke e.V. in Berlin (für IPv4) und eines kommerziellen VPN-Anbieters (Mullvad, für IPv6) verwendet. Seit einigen Tagen nutzen wir dafür nun hauptsächlich den "Rheinland-Backbone", welchen der Freifunk Rheinland e.V. auch anderen Communities zur Verfügung stellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die diese Möglichkeit geschaffen haben und am Laufen halten!

Der Rheinland-Backbone bietet uns u.a. ein IPv6-Netzwerk mit eigenen öffentlichen Adressen, mehrere eigene IPv4-Adressen und eine wesentlich höhere Gesamtperformance. Letzeres sieht man z.B. an der Statistik unseres Gateway 1: Darüber wurden innerhalb einer Stunde 11 GByte übertragen.

Der eigene IPv6-Bereich ermöglicht es, allen Endgeräten in unserem Netz eine eigene, weltweit eindeutige IP-Adresse zuzuteilen. Darüber wäre jedes Endgerät ohne zusätzlichen Aufwand aus dem Internet erreichbar. Das hat natürlich nicht nur Vorteile, wie u.a. die interessante Diskussion in unserem Forum dazu zeigt. Bevor diese Diskussion nicht abgeschlossen ist (was evtl. auf unserem Treffen am 4. Frebruar passiert) und wir noch keine Tipps, Anleitungen und Hintergrundinformationen für unsere Nutzer erstellt haben, aktivieren wir diese Möglichkeit also noch nicht. D.h., für IPv6 verwenden wir noch einen privaten Adreßbereich (ULA) und nutzen wie bisher und bei IPv4 NAT für den Übergang ins Internet.

Unsere Anbindung an die Internet-Gateways vom Förderverein in Berlin behalten wir natürlich trotzdem bei. Somit stehen uns 2 unabhängige Internet-Übergänge zur Verfügung, welche durch Freifunk-Communities betrieben werden.

Am Donnerstag, dem 07.01.2016 haben wir im Rahmen unseres regelmäßigen Freifunk-Treffens eine Gründungsversammlung gehalten und unseren Verein "Bürgernetz Gera-Greiz" ins Leben gerufen. Dies war nötig, da unser Freifunk in Gera und Umgebung im Jahr 2015 schnell gewachsen ist. Unser Verein besteht zum jetzigen Zeitpunkt aus 10 Mitgliedern, davon 4 Mitgliedern im Vorstand. In den Vorstand wurden gewählt:
Vorstand: Lutz Rak
Vize: Mario ten Venne
Schatzmeister: Matthias Drobny
Technischer Leiter: Jörg Deckert

Die Gründung des Vereins war für uns notwendig, um möglichst gemeinsam in einem organisierten Rahmen aufzutreten, da wir bis zu diesem Zeitpunkt eher ein loser Verbund waren. Es gibt zwar viele Unterstützer, doch die zukünftigen Aufgaben scheinen uns personell, technisch als auch finanziell stärker zu fordern. Hinzu kommt, dass die bisherigen finanziellen wie auch technischen Aufwendungen von ein paar wenigen getragen wurden und wir häufiger auf die Möglichkeit der Unterstützung durch Spenden oder Mitgliedsbeiträgen angesprochen wurden. Die bisherigen Kosten beliefen sich auf den Druck von Flyern, Aufklebern und technische Kosten. Diese Kosten konnten wir im kleinen Rahmen tragen. Doch zukünftig rechnen wir mit höheren Aufwendungen und der Zusammenarbeit mit der Stadt Gera, welche sich durch einen Verein besser gestalten. Spenden an unseren Verein können demnächst auch steuerlich abgesetzt werden.
Unsere Ziele haben wir in unserer Vereinssatzung niedergeschrieben.

Frage:

Der Zugang zum Freifunk ist nicht verschlüsselt, das ist mir zu unsicher. Ist es für mich nicht viel sicherer, wenn ich mein eigenes WLAN benutze?


Antwort:

Nicht unbedingt. Um das zu erläutern, müssen wir jedoch einen kleinen Ausflug in die Welt der Verschlüsselungen machen. Für den Privatanwender sind in erster Linie 2 Arten von Verschlüsselung interessant.

Die hier angesprochene WLAN-Verschlüsselung dient NICHT dem Schutz der Daten oder der Identität des Nutzers. Eine WLAN-Verschlüsselung ist lediglich eine Zugangskontrolle zum Netzwerk. Das ist der Grund, warum Freifunk ausdrücklich darauf verzichtet: JEDER soll das Freifunk Netzwerk ohne Hürde nutzen können, eine WLAN-Verschlüsselung wäre jedoch das genaue Gegenteil davon.

Eine WLAN-Verschlüsselung im Heimnetzwerk ist dagegen sinnvoll wenn man zum Beispiel nicht möchte, daß der Nachbar oder andere unbefugte Personen das eigene Netzwerk mitnutzen und dort möglicherweise Zugriff auf persönliche Daten erlangen, oder über Ihren Internetzugang gar Straftaten begehen. Daher ist auch die Verschlüsselung im privaten WLAN, bedingt durch die sogenannte Störerhaftung, unumgänglich.

Diese Störerhaftung entfällt jedoch bei der Nutzung von Freifunk und dem Betrieb der Router, da die Freifunk-Router allen Verkehr über sogennannte VPN-Gateways leiten, welche bei Betreibern stehen für die auf Grund ihres Providerprivilegs die Störerhaftung nicht anwendbar ist.

Eine erhöhte Sicherheit für die ins Internet übertragenen Daten bedeutet eine WLAN-Verschlüsselung hingegen absolut nicht! Man wähnt sich unter Umständen in falscher Sicherheit, wenn man zum Beispiel Onlinebanking ohne entsprechende Vorkehrungen betreibt. Eine WLAN-Verschlüsselung hat darauf absolut keinen Einfluß. Die WLAN-Verschlüsselung arbeitet lediglich auf der Strecke zwischen Ihrem WLAN-Router und dem Endgerät, also zum Beispiel Ihrem Notebook oder Smartphone. Sobald Ihre Daten Ihren Router ins Internet verlassen, sind sie unabhängig jeglicher WLAN-Verschlüsselung in jedem Fall unverschlüsselt, wenn Sie keine entsprechenden Vorkehrungen getroffen haben!

Und damit kommen wir zur zweiten wichtigen Verschlüsselungsart, der sogenannten Ende-zu-Ende Verschlüsselung. Das bedeutet, daß eine Verbindung zwischen 2 Rechnern verschlüsselt wird. Zum Beispiel zwischen Ihrem Notebook und dem Server der Bank, um mal beim Onlinebanking zu bleiben. Diese Art der Verschlüsselung kommt auch bei einigen Instant Messengern zum Einsatz, leider nicht bei allen.

Wenn eine solche Ende-zu-Ende Verschlüsselung genutzt wird, werden die Daten zwischen den beteiligten Rechnern verschlüsselt übertragen und sind somit nur für die beteiligten Rechner lesbar, auch wenn noch weitere Rechner für den Transfer der Daten zwischengeschaltet sind. Die entsprechende Verbindung ist dann sicher, unabhängig davon ob das WLAN verschlüsselt ist, oder nicht.

Um eine solche Ende-zu-Ende Verschlüsselung zu erreichen gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können eine entsprechende Software für den Transfer nutzen, welche Sie für die Verschlüsselung konfigurieren. Sie können aber auch den Internetbrowser Ihrer Wahl nutzen und achten darauf, daß bei Internetseiten auf denen Sie sich anmelden müssen, die Adresszeile des Browsers mit "https" beginnt, statt nur mit "http".

Auch beim Emailverkehr läßt sich die Sicherheit und Vertraulichkeit der Korrespondenz mit einer solchen Ende-zu-Ende Verschlüsselung enorm erhöhen. Für Emails im privaten Bereich ist die Verwendung von PGP eine gute Wahl. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Verschlüsselung Ihres Providers. Damit ist in der Regel nur eine Verschlüsselung des Anmeldevorganges gemeint, die Emails selbst sind dadurch nicht automatisch auch verschlüsselt! Um das zu erreichen, kann man sich zum Beispiel eine Emailsoftware installieren und in dieser die entsprechenden Einstellungen für die Verschlüsselung von Emails vornehmen. Für einige Programme ist dazu unter Umständen noch eine Erweiterung notwendig, welche in aller Regel kostenlos ist (OpenPGP).

Der Verfasser dieser Zeilen verwendet zum Beispiel "Mozilla Thunderbird" in Verbindung mit "Enigmail" unter Windows, welches auch für Linux verfügbar ist, falls man keine der zahlreichen Alternativen nutzen möchte. Für andere Betriebssysteme existieren ähnliche Lösungen, auch für Smartphones. Ein beliebter Emailclient für Android ist zum Beispiel "K-9 Mail", welches in Verbindung mit "APG" bzw. "OpenKeychain" ebenfalls um PGP erweitert werden kann.

Auch für die Verschlüsselung von Emails gilt, daß eine WLAN-Verschlüsselung hierauf keinen Einfluß hat.

Eine weitere Art der Ende-zu-Ende Verschlüsselung welche es Ihnen zum Beispiel ermöglicht, mit Ihrem WLAN-Client über das Freifunknetz (oder ein anderes Netzwerk) auf Daten in Ihrem Heimnetzwerk zuzugreifen, wäre ein sogenannter VPN-Tunnel. Damit erreichen Sie eine Verschlüsselte Direktverbindung zwischen Ihrem Client im Freifunknetz und Ihrem Router daheim. Einmal eingerichtet, läßt sich diese VPN-Verbindung jederzeit ein- und ausschalten.

Bitte vergessen Sie nicht, daß auch die Wahl eines sicheren Passwortes entscheidend ist! Da sich kein normaler Mensch die vielen Zugangsdaten für alle seine Dienste und Portale merken kann, gibt es Software die einem sowas abnimmt. Der Verfasser dieser Zeilen verwendet zum Beispiel "KeePass". Auch hiervon gibt es Alternativen und Versionen für unterschiedlichen Plattformen. Sie müssen sich dann nur das eine Passwort für die Datenbank dieser Software merken.

Ferner sollten Sie eine Vollverschlüsselung Ihrer mobilen Endgeräte in Erwägung ziehen, um darauf enthaltene Daten bei eventuellem Verlust des Gerätes vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Für Laptops bietet sich zum Beispiel TrueCrypt in der Version 7.1a (7.2 gilt nicht als unsicher!) an, Android und iOS Geräte bringen in der Regel eigene Möglichkeiten mit.

Ich möchte das Thema mit einem bildhaften Vergleich beenden:

Stellen Sie sich Ihr Netzwerk wie Ihre Wohnung vor. Wer einen Schlüssel zu Ihrer Wohnung hat, kann diese betreten und sich mehr oder weniger ungehindert darin umsehen. Persönliche Unterlagen auf dem Schreibtisch wären ungeschützt den Blicken Ihrer Besucher ausgeliefert. So funktioniert eine WLAN-Verschlüsselung.

Wenn Sie die Unterlagen nun so wie sie sind einem Boten in die Hand geben, um Sie an jemand anderen zu senden, kann der Bote den Inhalt lesen. Auch, wenn Ihre Wohnung abgeschlossen ist. Ebenso kann jeder den Inhalt lesen, an dem der Bote vorübergeht, denn er trägt die Unterlagen offen in der Hand. Auf diese Weise übertragen Sie normalerweise alle Ihre Daten im Internet.

Wenn Sie nun aber diese Unterlagen in eine sichere Transportbox einschließen, kann man zwar immer noch mit dem Wohnungsschlüssel in die Wohnung, um die Unterlagen einsehen zu können benötigt man jedoch noch zusätzlich den Schlüssel für die Box. Selbst dann, wenn Sie Ihre Wohnung gar nicht abschließen und die Tür weit offen lassen, schützt die Box Ihre Unterlagen. Diese Box können Sie nun zum Beispiel per Kurier an jemand anderen senden. Der Kurier kennt nun zwar die Box, aber nicht deren Inhalt. Erst der berechtigte Empfänger hat wieder einen Schlüssel für die Box und kann so Zugriff auf den Inhalt erlangen. So funktioniert eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung.

Sie sehen also, nur weil der Zugang zum Freifunk nicht verschlüsselt ist, müssen Sie sich um die Sicherheit Ihrer Daten keine Sorgen machen, wenn Sie einige wichtige Grundregeln beherzigen, welche für Ihr heimisches WLAN übrigens ebenso zutreffen.

Sie halten die Verschlüsselung privater Kommunikation nicht für wichtig, weil Sie ja nichts zu verbergen haben? Nun, dann müssen Sie künftig auch Ihre Wohnung oder Ihr Auto nicht mehr abschließen, all Ihre private Korrespondenz kann auf offenen Postkarten abgewickelt werden und die PIN's und TAN's für Ihr Girokonto müssen Sie auch nicht länger geheim halten, oder haben Sie doch etwas zu verbergen? ;-)

Gestern ist bei der Stadt Gera der Zuwendungsbescheid des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft für die beantragten Fördermittel eingetroffen. In Papierform liegt der uns noch nicht vor, die folgenden Eckdaten wurden uns aber bereits mitgeteilt (sollte es weitere interessante Dinge geben, ergänze ich die hier):

Die Höhe entspricht dem beantragten Umfang von 206.381,00€. Die Laufzeit der Förderung beträgt 3 Jahre, exakt bis zum 31.12.2018. Die Mittel können während dieser Zeit je nach Bedarf beliebig abgerufen werden. Wir müssen also z.B. nicht noch bis zum Jahresende überstürzt Geld ausgeben - da verfällt nichts. Die Förderung erfolgt zu 100%, also ohne Eigenanteil von Stadt oder Freifunk-Community.

In den nächsten Schritten ist nun Folgendes geplant:

  • Wir werden zu unserem nächsten Treffen am 7.1.2016 einen Verein gründen, welcher als Träger für unsere Community fungieren wird. Das ist notwendig, damit wir Freifunker als Partner eine Kooperation mit der Stadt Gera und evtl. der AG Bürgerhaushalt eingehen können. Die Gemeinnützigkeit muß bis dahin noch nicht bestätigt sein, wird uns aber später u.a. auch die Entgegennahme von Spenden erleichtern.
  • Die AG Bürgerhaushalt wird in der kommenden Woche beschließen, ob sie als Partner neben der Stadt Gera und der Freifunk-Community Gera-Greiz an der Umsetzung des geförderten Pilotprojektes mitwirken möchten. Das Ministerium hatte sich einen solchen weiteren Partner gewünscht, welcher eine breitere Bevölkerungsgruppe (neben uns Freifunk-Nerds smiley ) vertritt. Nachdem der "Ja - für Gera e.V." aus Zeitgründen eine Beteiligung bisher abgelehnt hat, könnte sich die AG Bürgerhaushalt hier sicher konstruktiv einbringen.
  • Die Stadt Gera wird versuchen, die ebenfalls vom Ministerium gewünschte Stelle des Projektleiters möglichst schnell mit einer geeigneten Person zu besetzen.
  • Die Lenkungsgruppe (s. Seite 3 des Förderantrages) wird sich konstituieren. Auf Grund von Urlaub über die Feiertage und der ausstehenden Vereinsgründung wird das wohl erst nach dem 7. Januar passieren.
  • Dann werden wir endlich mit der konkreten Planung und Umsetzung verschiedener Teilprojekte beginnen können.

Damit beginnt sich die Arbeit der vergangenen Wochen und Monate nun auszuzahlen. Unser Dank geht an dieser Stelle auch nochmal an die engagierten Mitarbeiter der Stadt Gera, welche das Projekt wir wir teilweise in ihrer Freizeit mit vorangetrieben haben.

 

Wir freuen uns, dass wir einen neuen Mitstreiter gefunden haben. Dieter Laudenbach besitzt jetzt in seinem Cafe 'Graf Zeppelin' auch zwei Freifunk Knoten. So können wir das Cafe, sowie einen Teil der Rudolf-Diener-Straße mit Freifunk versorgen. Danke Dieter :-)

Am Donnerstag dem 26.11.2015 hat wieder der Stadtrat im Geraer Rathaussaal getagt. Wir als Freifunk waren auch wieder dabei, diesmal sogar mit einen Zugang. An diesem waren knapp 20 Leute angemeldet. Somit haben wir wieder einen weiteren Meilenstein erreicht.

 

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by Arpad Horvath

Ab sofort rollen wir unsere neue stabile Firmware 0.7.3 aus, welche wie bisher auf Gluon 2015.1.2 basiert. Alle Knoten mit aktiviertem Autoupdate für die stabile Version werden das Update in den nächsten Stunden aktivieren. Wer das Autoupdate deaktiviert hat, sollte die neue Version kurzfristig von Hand einspielen.

Gegenüber der letzten Beta-Version gab es keine Änderungen, im Vergleich zur vorangegangenen stabilen Version 0.7.2 werden jetzt alle 3 Gateways genutzt. Dabei verbindet sich ein Knoten immer nur mit einem von diesen, die Auswahl erfolgt mehr oder weniger zufällig. Die 3 Gateways sind recht unterschiedlich, sowohl in der Hardware-Ausstattung als auch bei der Internet-Anbindung. Damit möchten wir Erfahrungen zur Auswahl der optimalen Variante finden. Speziell bei Problemen bitten wir deswegen um Abgabe einer genaueren Beschreibung mit Angabe des Gateways, welches gerade genutzt wird. Das läßt sich am leichtesten auf unserer Karte ermitteln.

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by Arpad Horvath

Da unsere Gateways 2 und 3 inzwischen (fast) fertig installiert sind, könnten diese nun weiteren Tests unterzogen werden. Dazu müssen die Router eine neue Firmware erhalten, in welcher die Adressen aller 3 Gateways enthalten sind. Diese Firmware veröffentlichen wir heute als Beta-Version. Wer sich am Test beteiligen möchte, kann sich die Firmware für seinen Router hier herunterladen (sysupgrade für Router mit Freifunk-Firmware, factory für solche mit Original-Firmware. Bis auf den Eintrag der zusätzlichen Gateways entspricht die Beta-Firmware unserer stabilen Firmware, so daß keine größeren Probleme zu erwarten sind. Trotzdem solltest Du diese Firmware nur einsetzen, wenn Du notfalls auch in der Lage bist, ein Firmware-Recovery an Deinem Router durchzuführen. Router, welche von vielen Clients frequentiert werden, sollten ebenfalls nur mit der stabilen Firmware betrieben werden.

Seit einigen Tagen wird der beliebte Router-Typ TL-WR841N/ND von TP-Link in der Version v10.0 durch viele Händler verkauft. Diese Version wird von unserer stabilen Firmware noch nicht unterstützt. Wir haben gehofft, in unserer Beta-Firmware die Version 10 zu unterstützen. Das haben wir aber bisher nicht geschafft. Sowohl unsere stabile als auch die Beta-Firmware basieren auf Gluon v2015.1.2, welches wiederum OpenWRT 14.07 (Barrier Braker) zur Grundlage hat. Der TL-WR841N/NDv10 wird aber erst ab OpenWRT 15.05 (Chaos Calmer) offiziell unterstützt. Dies wird Gluon erst ab v2015.2 einsetzen, welches sich noch in Entwicklung befindet. Marcus hat basierend auf der neuesten Entwicklerversion nun bereits eine Firmware für den TL-WR841N/NDv10 erstellt, welche hier heruntergeladen werden kann. Diese Firmware ist aber ausdrücklich als experimentell gekennzeichnet, wofür wir keinerlei Garantie übernehmen können. Abgesehen davon läuft diese Version bei uns schon auf 2 Routern problemlos.

Update: Problemlos lief diese Version doch noch nicht. Es wurde mit viel zu geringer Leistung gesendet. Aber dank der Gluon-Experten gibt es jetzt in Gluon (noch vor OpenWRT) einen Patch, welcher das Problem behebt. Wir haben gerade eine neue experimentelle Firmware-Version 0.8.0-exp20151023 erstellt, welche diesen Patch für den TP-Link TL-WR841N/ND v10 enthält. Diese kann hier heruntergeladen werden, bei aktiviertem Autoupdate erfolgt das Update auch automatisch in den nächsten Stunden.

Bei dieser Gelegenheit aber nochmal der wichtige Hinweis, für den Einsatz als Freifunk-Knoten nur solche Router zu kaufen, für welche wir Firmware anbieten. Und dabei ist auch die genaue Version entscheidend, nicht nur die Modellnummer. Schlimmstenfalls kann es sonst passieren, daß es nie eine Freifunk-Firmware für den gekauften Router geben wird.

Ich freue mich, dass nach anfänglichen Startschwierigkeiten nun endlich der erste Node in Weida online ist.

Als Hardware habe ich mich für den Ubiquiti AP Outdoor (2,4 GHz) entschieden.

Problematik des aufspielens der Firmware

Ich bin nach folgender Anleitung vorgegangen: https://wiki.luebeck.freifunk.net/Firmware:UnifiAP

Das flashen wurde nach 30% abgebrochen und ich dachte der AP sei unbrauchbar defekt, keine Reaktion, keine LED nix. Nachdem 2 Tage vergangen waren und ich ein wenig Zeit hatte mich mit dem Gerät zu beschäftigen, konnte ich ihn in den TFTP-Modus versetzen. Hier habe ich Ihn mit der Original-Firmware zum Leben erwecken können. Nach nur kurzem Zögern habe ich mit der TFTP-Variante die Firmware: https://www.freifunk-gera-greiz.de/downloads/firmware/stable/factory/gluon-ffggrz-0.7.2-ubiquiti-unifiap-outdoor.bin aufgespielt und...tadaa, der Router war über 192.168.1.1 erreichbar und konnte erfolgreich eingerichtet werden. Hier in kurzen Schritten:

  1. Installation TFTP-Client am Windows 7 Notebook (Systemsteuerung->Programme und Funktionen-> Windows-Funktionen aktivieren)
  2. Ubiquiti AP Outdoor mit Firmware bespielen
    1. Netzwerk am PC auf 192.168.1.0/24 (ausser 192.168.1.20) konfigurieren
    2. Gerät am Besten direkt am PC anschließen
    3. Gerät vom Strom oder PoE trennen
    4. Reset-Button drücken und halten
    5. Gerät an PoE verbinden
    6. Nach 7 Sekunden leuchtet Amber und Green
    7. weiter gedrückt halten
    8. nach ~14 Sekunden blinkt Amber-Green-Off
    9. TFTP-Modus aktiv
    10. In der Kommandozeile am PC eingeben: "tftp - i 192.168.1.20 PUT pfad/zur/firmware.bin"
    11. Enter
    12. Der AP startet neu
    13. Wenn die LED konstant Amber oder Green leuchtet, den AP zurücksetzen
      1. Vom PoE trennen
      2. Reset Button drücken und halten
      3. warten bis Amber und Green gleichzeitig leuchten ~7 Sekunden
      4. loslassen
    14. AP startet neu
  3. Jetzt die Konfig wie jeden Freifunk-Router durchführen
  4. AP konfiguriert, an das LAN angeschlossen...nix...
  5. WAN- und LAN-Mesh war ausgeschalten, VPN aber aktiv.
  6. kein Ping auf der eingestellten interenen IP
  7. Der Unifi AP Outdoor besitzt 2 LAN-Ports, einen Main und einen Secondary, ich war am Main-Port angeschlossen
  8. Umgesteckt auf Secondary, läuft. Dort ist übrigens auch die PoE-Injection möglich

Kurzum, der AP ist an meinem 16.000 Telekom-DSL aktiv und ich freue mich, bald mit weiteren Nodes online gehen zu können. Gekauft habe ich heute:

  • Ubiquiti RocketM5 AP - für Weida
  • Ubiquiti Amo5G10 Antenne - für Weida
  • Ubiquiti PicoStation M2-HP - für Gera
  • TP-Link WR841ND  - für...hmmm, zum testen

Viele Grüße!

Auch wenn es nicht Gera oder Greiz und schon gar nicht erst Thüringen ist - Reichenbach hat jetzt einen Knoten der Freifunker-Comunity Gera Greiz.

Daten

Modell: TP-Link N750 (TL-WDR4300 v1)
Antennen: 3 x DualBand Omni-Antennen (Lieferumfang)
Internet: 100Mbit/s Kabelanschluss (mit Kabeltypischen Schwankungen)

               Keine Bandbreitenbeschränkung an Freifunk

Aufbau

Das WLAN der Fritz!Box wird aufgrund mangelnder Qualität nicht genutzt. dies erledigt das private WLAN des Freifunk-Routers. Der Kabelrouter bridged sein WAN-IP an die Fritz!Box weiter. Diese läuft im IP-Modus.

Standort

Momentan steht der Router noch zentral in der Wohnung und ist nur im Treppenhaus bzw. auf dem privatem Parkplatz hinter dem Haus erreichbar. Überlegungen den Router an das Balkongeländer zu verlagern scheitern noch an der Realisationshürde. Unterhalb des Balkons bzw. der Wohnzimmerfenster ist ein halböffentlicher Parkplatz mit Getränkemarkt, Fleischer und Postlager.

Potential

Wie aus der Karte unten einsehbar ist bietet der Standort hier viel Potential. Allerdings muss der Aufbau dazu noch erheblich angepasst werden.

 

Thüringen hat ein Pilotprojekt zur Förderung von Freifunk ausgeschrieben. Die Stadt Gera hat sich an dieser Ausschreibung beteiligt und einen gemeinsam mit unserer Community entwickelten Konzeptvorschlag eingereicht. Nach Prüfung aller eingereichten Vorschläge haben wir nun den Zuschlag erhalten!

Damit wird in den kommenden Monaten in Gera die Grundlage für ein stadtweites, frei zugängliches, offenes WLAN-Netzwerk entstehen, an dessen Aufbau alle Bürger mitwirken können. Neben der Schaffung eines Backbones als Rückgrat des Netzes soll auch viel für die Bildung einer aktiven Community getan werden. So sind Informationsveranstaltungen geplant, es soll ein gemeinsamer Treffpunkt errichtet werden und es wird natürlich zusätzlich zu den schon vorhandenen viele weitere Zugangsmöglichkeiten geben.

Damit kommt auf unsere Community nun natürlich jede Menge Arbeit zu. Wir werden auf Grundlage des Konzeptvorschlages gemeinsam mit der Stadt Gera konkrete Einzelprojekte zu dessen Umsetzung starten. Dazu laden wir alle Interessenten ein. Nicht nur Technik-Freaks, sondern z.B. auch kreative Menschen (Gestaltung von Flyern, netzinterne Inhalte), kommunikative Menschen (Planung von Veranstaltungen, Blogbeiträge, Finden von Unterstützern) u.v.a.m. Wer daran Interesse hat oder sich einfach nur informieren möchte, kann gern mit uns Kontakt aufnehmen oder zu einem unserer Treffen vorbeikommen.

© CC Attribution 2.0 Generic

Mit Unterstützung der LINKEN, deren Bürgerbüro dafür eine ideale Lage hat, gibt es pünktlich zum Höhlerfest Freifunk auf dem Geraer Marktplatz. Damit haben alle Gäste die Möglichkeit eines freien WLAN-Zuganges ohne Restriktionen und Datenspeicherung. Da auch schönes Wetter zu erwarten ist, hoffen wir auf viele Gäste und Nutzer. Es lohnt sich aber sicher auch, nicht nur im Internet zu surfen, sondern die vielen kulinarischen und kulturellen Angebote wahrzunehmen.

Somit ist also der Anfang gemacht für eine Vernetzung der interessanten öffentlichen Bereiche der Geraer Innenstadt. Wir hoffen, dadurch die Aufmerksamkeit für unsere Freifunk-Initiative weiter steigern zu können und weitere aktive Mitglieder zu gewinnen.

An dieser Stelle geht unser Dank auch nochmal an die LINKEN, die uns dafür den Montageort und die Router zur Verfügung stellen.

Nachtrag: Nachdem der Zugang am Markt am Sonnabend schon recht gut angenommen wurde, war am Sonntag durch Probleme an unserem verbliebenen Gateway bis zum späten Nachmittag leider keine Internet-Nutzung möglich. Es ist also wirklich wichtig, daß wir kurzfristig wieder zu einem zweiten Gateway kommen. Das ist bereits in Arbeit, bis dahin können aber solche Probleme leider nicht ausgeschlossen werden.

Wer in den letzten Tagen aufmerksam auf unsere Karte geschaut hat, wird mitbekommen haben, daß es dort seit ca. 3 Wochen ein zweites Gateway gab. Ein solches benötigen wir ja dringend als Redundanz für unser bisheriges Gateway. Ich hatte deswegen bei Hetzner einen der neuen vServer (CX10 für 4,46€/Monat) bestellt. Diesen hatte ich bereits fertig konfiguriert und im Testbetrieb an einigen Knoten laufen. Zum heutigen Treffen wollte ich das stolz päsentieren und zu weiteren Tests einladen. Daraus wird nun leider erstmal nichts.

Heute früh habe ich festgestellt, daß der vServer nicht per IPv6 erreichbar ist. Per IPv4 und auch sonst hat alles funktioniert. Fehler in der vServer-Konfiguration konnte ich ausschließen. Also habe ich ein Ticket bei Hetzner aufgemacht. Der Support meldete sich auch recht schnell. Der Virtualisierungs-Host hatte eine Fehlkonfiguration. Ich sollte den vServer stoppen und neu starten, danach würde alles wieder gehen. Habe ich gemacht, allerdings bootete der Server nicht mehr, sondern blieb mit der Meldung "not a bootable disk" stehen. Ähnliche Probleme gab es in den vergangenen Wochen bereits, wurden dann aber beseitigt. Diesmal nicht. Das kam vom Support per Mail:

"nach einer weiteren Analyse musste ich leider feststellen das hier ein Programmierfehler vorlag. Sie haben eine neue virtuelle Festplatte zugewiesen bekommen, die alte wurde bedauerlicherweise mit samt der Snapshots bereinigt."

Damit war der Inhalt der (virtuellen) Festplatte weg und auch der als Backup-Möglichkeit angelegte Snapshot. Also meine ganze Arbeit der letzten Wochen. Sehr ärgerlich.

Ich habe den vServer bei Hetzner nun gekündigt und werde mich auf die Suche nach einer Alternative begeben.

Am 11. August veröffentlichte das Land Thüringen eine Ausschreibung zur Erstellung eines Konzeptes der Förderung von Freifunk in einer Thüringer Kommune. Die Stadt Gera beteiligt sich in enger Zusammenarbeit mit der Freifunk-Community Gera-Greiz an dieser Ausschreibung mit einem eigenen Konzept.

Bereits im Vorfeld wurde vor allem seitens der schon länger bestehenden Communities in Weimar, Erfurt und Jena gemeinsam mit verschiedenen Abgeordneten versucht, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Freifunkförderung in Bahnen zu lenken, welche mit den Zielen der Freifunk-Bewegung vereinbar sind. So wurden viele kleinere Projekte entwickelt, welche dann mittels der Fördergelder umgesetzt werden sollten. Dazu gehörten z.B.:

  • Zuschuss für Teilnahme am 32c3 in Hamburg
  • Erkundung neuer Geräte
  • Entwurf und Gestaltung von Flyern, Aufklebern, Plakaten und Postkarten
  • Sensoren in Freifunknetzen
  • Server für OpenData in Jena
  • Du und Dein Freifunk (Workshop für Praktiker)
  • Solar-/Mobilrouter
  • WLAN in Camburg
  • Freifunk und Offene Daten in Jena
  • u.v.a.

Wir aus Gera haben an den Treffen der thüringer Communities teilgenommen (und auch selbst eines organisiert), die zur Abgabe eines gemeinsamen Konzeptes mit den o.g. Teilprojekten führen sollten. Eigene Ideen zu Projekten wie den oben aufgeführten haben wir da noch nicht eingebracht, weil für uns zu diesem Zeitpunkt der Grundaufbau unserer Community (Gewinnung von Interessenten, Infrastruktur u.ä.) im Mittelpunkt stand. Da haben förderfähige Projekte eher weniger gepaßt.

Nach dem Erscheinen der konkreten Ausschreibung am 11.8. war dann klar, daß durch diese nicht wie gehofft viele verschiedene Einzelprojekte gefördert werden sollen. Stattdessen war die Förderung des Freifunkes in einer einzelnen Kommune das Ziel. Damit machte sich in den thüringer Communities schnell Ernüchterung breit, da die Förderung der einzelnen Projekte nicht mehr aussichtsreich war. Trotzdem wurde verschiedentlich versucht, Kontakte zu den jeweiligen Kommunen zu knüpfen, um die Möglichkeit einer gemeinsamen Förderung auszuloten. Einen solchen Termin hatten wir am 18.8. beim IT-Leiter der Stadt Gera. Dieser Termin war im Gegensatz zu denen der anderen Communities sehr konstruktiv, eine Unterstützung der Community Gera-Greiz konnte man sich gut vorstellen.

Wir haben deswegen den anderen thüringer Communities den Vorschlag gemacht, das positive Feedback aus der Stadt Gera zu nutzen und gemeinsam eine Förderung der Community Gera-Greiz zu unterstützen. Das zu erstellende Konzept sollte zum einen natürlich die allgemeinen Freifunk-Ziele beinhalten, aber auch möglichst viele Bestandteile haben, welche andere thüringer Communities einbringen. Zum Treffen der thüringer Communities am 25. 8. bei uns in Gera war ein solches Vorgehen aber kein Thema. Konsens war, an der Abgabe der kleinen Einzelprojekte festzuhalten, obwohl die nicht zu den Forderungen der Ausschreibung passten. Auch wir aus Gera haben dies mitgetragen, da eine Förderung kleinerer Projekte verschiedener Communities gerechter erschien.

Am 27.8. waren 2 Vertreter der Erfurter Community im Ministerium, um deren Standpunkt nochmal darzulegen. Zu diesem Termin wurde klar, daß seitens des Ministeriums, so wie ausgeschrieben, wirklich erstmal nur der Freifunk in einer Kommune gefördert werden soll. Aus unserer Sicht durchaus nachvollziebar, es sollte sich um ein Modellprojekt handeln, welches bei Erfolg auch in anderen Kommunen umgesetzt werden könnte. Als uns zum nächsten Termin mit der Stadt Gera am 31.8. der konkrete Vorschlag gemacht wurde, ein gemeinsames Konzept zur Freifunk-Förderung in Gera umzusetzen, haben wir zugestimmt. Zu diesem Zeitpunkt war klar, daß die einzelnen Projekte der verschiedenen Communities keine Chance haben werden.

Bis zum 6.9. haben wir dann gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadt Gera ein Konzept entwickelt, welches zu Ziel hat, in Gera die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der Freifunk-Community in Gera zu schaffen. Dazu gehören u.a.:

  • Die Einrichtung eines Hackerspace als zentralen Anlaufpunkt für alle Freifunk-Interessenten. Eine Nutzung durch ähnliche, nicht-Freifunk-Gruppen würde natürlich auch möglich sein.
  • Der Aufbau eines zentralen Backbones. Ausgehend von diesem ist die Erweiterung des Netzes allein durch Aufstellen eines Knotens in Rechweite des Backbones möglich. Damit können auch Interessenten ohne eigenen Internet-Anschluß teilnehmen.
  • Einrichtung von WLAN-Zugängen an wichtigen Orten. Das soll primär dort geschehen, wo nicht damit zu rechnen ist, daß durch private Initiativen eine Erweiterung des Netzes stattfinden wird. Also vor allen in öffentlichen Bereichen (Hofwiesenpark, Sehenswürdigkeiten...)
  • Durch transparente Weitergabe der gesammelten Erfahrungen sollen auch andere Kommunen mit ihren Freifunk-Communities von der Förderung profitieren. Ebenso sollen sich andere Communities mit Vorschlägen für Teilkonzepte oder eigene Teilprojekte einbringen können.

Es wird also im Rahmen des Konzeptes kein fertiges WLAN-Netz mit vielen Hotspots erstellt, sondern es soll entsprechend den Freifunk-Idealen ein Netz zum Mitmachen entstehen. Das eingereichte Konzept kann man sich hier ansehen: Projektantrag Freifunk-Kommune Gera 2015.pdf

Am 10.9. gegen 17:30 (also nach dem Ende der Angebotsfrist) erschien dann eine Pressemitteilung, in welcher angeblich im Namen aller thüringer Freifunker die Ablehnung des vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) ausgeschriebenen Konzeptauswahlverfahrens "Pilotprojekt Freifunk in Thüringen" zum Ausdruck gebracht wird. Demnach wäre die "Pilotprojektförderung inkompatibel zu Freifunk". Wir als Freifunker der Community Gera-Greiz bedauern dieses Vorgehen sehr. Sowohl wir als auch viele andere thüringer Freifunker wurden über die Erstellung einer solchen Pressemitteilung nicht informiert, eine vorherige Diskussion war so nicht möglich. Ansonsten hätten wir eine Pressemitteilung in dieser Form abgelehnt.

Wir finden die Ausschreibung des TMWWDG auch nicht ideal, sondern hätten uns eine Förderung aller thüringer Communities mit entsprechenden Teilprojekten gewünscht. Im Gegensatz zu den Verfassern der Pressemitteilung halten wir die Ausschreibung, vor allem in deren Auslegung durch das Konzept mit der Stadt Gera, durchaus für mit den Zielen der Freifunk-Bewegung vereinbar. Sollten wir die Möglichkeit zu deren Umsetzung erhalten, würde das in unseren Augen zu einer sehr positiven Entwicklung der Freifunk-Bewegung in unserer Region führen.

Wegen der Störerhaftung haben wir ja bisher alle Daten Richtung Internet über ein VPN nach Schweden geleitet. Das ist zwar völlig legal, nur haftet man in Schweden (wie in den meisten Ländern außer Deutschland) nicht für Dinge, die man selbst gar nicht getan hat. Teilweise führt das aber zu komischen Effekten: man bekommt z.B. schwedische Werbung angezeigt, weil die Webseite "denkt", man kommt aus Schweden.

Seit heute nutzen wir stattdessen nun (zumindest für IPv4) einen Internet-Zugang, den der Förderverein Freie Netzwerke e.V. in Berlin zur Verfügung stellt. Kontrollieren kann man das z.B. durch Aufruf der Webseite von utrace. Damit wird man von allen Webseiten wieder als deutscher Benutzer wahrgenommen. Außerdem entfällt der manchmal geäußerte "Makel", wir würden durch die Überleitung ins Ausland etwas Illegales tun. In Kürze werden wir dann auch den IPv6-Verkehr über Berlin leiten, momentan läuft der noch über Schweden. Im nächsten Schritt wird es dann noch einen zweiten Internet-Übergang über den Freifunk Rheinland e.V. geben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Freifunkern aus Berlin für die Schaffung dieser Möglichkeit und deren Unterstützung!

Da es sich um eine größere Umstellung handelt, können natürlich auch Probleme auftreten. Diese können uns im Forum oder über die anderen Kontaktmöglichkeiten mitgeteilt werden.

Die erste ostthüringer Gartenanlage ist nun mit Freifunk versorgt: die Kleingartenanlage Kirchfeld in Ronneburg. Damit kann man dort nach getaner Gartenarbeit nicht nur  mit einer Roster und einem Bierchen, sondern auch beim Surfen im Internet entspannen smiley. Wer noch einen der wenigen, nun wesentlich begehrteren freien Gärten haben will, sollte sich schnell beim Gartenvorstand melden smiley.

Die Anbindung erfolge per Mesh-WLAN über die nahegelegenen Neubaublöcke. Die genaue Installation ist im Wiki beschrieben. Wer ebenfalls eine Gartenanlage "verfreifunken" möchte, findet dort evtl. ein paar Anregungen. Ansonsten kann auch im Forum gefragt werden.

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by Arpad Horvath
Im Downloadbereich steht eine neue experimentelle Firmware für unsere Knoten bereit. Das ist unsere Version 0.7.2-exp20150812, welche auf dem gerade veröffentlichten Gluon v2015.1.2 basiert. Von uns gibt es außer dem erneuten Einfügen der neuen Statusseite keine Änderungen, so daß die Releasenotes 1:1 auch für uns gelten. Die wesentlichsten Dinge daraus sind:
  • Unterstützung neuer Hardware von TP-Link:
    • TL-WA701N/ND (v2)
    • TL-WA801N/ND (v1)
    • TL-WA830RE (v2)
    • TL-WR740N / TL-WR741ND (v5)
  • Die Ubiquiti-Router Loco M, Picostation M and Rocket M haben jetzt jeweils ihr eigenes Image. Das ist zwar nur eine Kopie der bisher dafür zu nutzenden Bullet M Firmware. Dadurch werden nun aber die immer wieder auftauchenden Unklarheiten beseitigt, außerdem erfolgt eine korrekte Darstellung in der Statistik. In der Knotenanzeige und der Statisktik unserer Karte erscheinen diese Geräte dennoch alle als "Ubiquiti Bullet M", deswegen lohnt sich ein Neuflashen also nicht.
  • etliche Bugs wurden gefixt

Auf die Knoten mit experimenteller Firmware wurde die neue Version bereits per Auto-Update verteilt und läuft problemlos. Wer selbst mit testen möchte, kann das Update "von Hand" installieren. Sollten keine Probleme auftreten, werden wir in der kommenden Woche auch die stabile Firmware updaten.

Heute möchte ich einmal zusammenfassen, was es in letzter Zeit in unserer Community und darüber hinaus so an Neuigkeiten gab.

Wie man z.B. auf unserer Karte sehen kann (Diagramm unter "Statistiken), ist ein stetiges Wachstum an Knoten zu verzeichnen. Das ist sehr erfreulich, zeigt es doch das allgemein wachsende Interesse am Freifunk. Durch die steigende Knotenzahl erhöht sich natürlich auch die Zahl der Clients, also die der eigentlichen Nutzer. Dafür haben wir leider noch keine Statistik (wer eine solche erstellen möchte, kann sich gern melden), man sieht nur die aktuelle Anzahl in der Karte. Wir haben aber eine Traffic-Statistik vom Gateway, auch dort wirkt sich das Wachstum natürlich aus.

Hier zeigt sich gleich eine der wesentlichen Anforderungen an unsere Infrastruktur: Wir brauchen ein zweites Gateway. Sollte das erste Gateway einmal ausfallen (z.B. auch nur, weil ein Update durchgeführt werden soll), geht in der kompletten Community (fast) nichts mehr. Für ein solches Gateway benötigt man einen (virtuellen) Server mit einer guten Netzwerk-Anbindung, am besten bei einem Hoster im Rechenzentrum. Die Kosten belaufen sich auf ca. 7€ pro Monat für einen virtuellen Server sowie evtl. nochmal 5€ im Monat für ein VPN. Wer das übernehmen möchte oder einen Sponsor kennt, kann sich ebenfalls gern melden. Die Konfiguration und das Management kann entweder gleich mit erledigt werden oder die Admins vom Gateway1 machen das mit. Wer das selbst machen möchte, erhält natürlich die erforderliche Unterstützung bei der Installation.

Die meisten unserer Knoten sind derzeit bei deren Betreibern zuhause installiert. Das ist auch das empfohlene Vorgehen, so kann man erste Erfahrungen mit der Technik und deren Nutzung sammeln. Für eine weitere Verbreitung ist dann das Aufstellen weiterer Knoten an geeigneten Standorten nützlich. Hierzu kann jeder beitragen und Freifunk weiterempfehlen, z.B. auch an Gaststätten, Friseure, Vereine u.v.a. Auf Anfrage können wir dazu gern weiteres Werbematerial zur Verfügung stellen. Ein besonderes Lob geht bei dieser Gelegenheit an Sebastian, der seine Installation in Weißendorf vorbildlich im Wiki dokumentiert hat. So sollten wir das vor allem bei Installationen im öffentlichen Bereich immer machen - dadurch kann bei Problemen auch mal ein anderer den Support übernehmen.

Interessante Neuigkeiten gibt es auch aus der Politik. Das Land Thüringen fördert Freifunkprojekte mit insgesamt 100.000 Euro. Konkret handelt es sich um ein

"Programm zur Unterstützung von bürgerschaftlichen Initiativen, soziokulturellen Gruppen und Vereinen des nichtgewerblichen Bereiches für die Förderung von Freifunk und von Aktivitäten zur Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Thüringen"

Die Netzpolitikerinnen von den Grünen (Madeleine Henfling) und der Linken (Katharina König) trafen sich mit uns Freifunkern und gemeinsam bewerteten wir die Möglichkeiten, wie eine konkrete Freifunkförderung durch das Land gestaltet werden kann.

Zurzeit arbeiten die Freifunk-Communitys in Weimar, Jena, Gera-Greiz und Erfurt gemeinsam an der Ausarbeitung der Förderrichtlinien und der einheitlichen Projektplanung, um die Freifunkförderung überregional und nachhaltig zu entwickeln. Das können reine Hardware-Projekte wie der Kauf von Routern, Richtfunkanlagen oder das Mieten von Servern für VPN-Zugänge sein. Aber auch die Erstellung von Flyern, Postern, Aufklebern und Dokumenten, um in vielen weiteren Städten Freifunk bekannt zu machen. Letztlich werden auch Veranstaltungen geplant, um Freifunk vor Ort bei Bürgern und Verantwortlichen vorzustellen. Denn eine finanzielle Förderung allein hilft noch nicht, den Menschen zu zeigen, wie es funktioniert. Dazu braucht es mehr Zeit, Überzeugungsarbeit und neue Plätze und Dächer, wo Knoten aufgebaut werden können. Die Landesregierung wird uns auch dabei helfen, auf und in Gebäuden des Landes Geräte aufzubauen, um den öffentlichen Raum zu stärken.

Die finanzielle Förderung ist ein enormer Vorteil für zukünftige Projekte und wir bedanken uns für das Vertrauen der Landesregierung in die Arbeit der Freifunkinitiativen. Allerdings bedeutet es auch für uns, nun konkret weitere Projekte zu Planen und umzusetzen. Und sie werden hier ausführlich dokumentiert und vorgestellt.

Unter https://www.freifunk-gera-greiz.de/download gibt es jetzt unsere Firmware 0.7.1, welche auf Gluon v2015.1.1 basiert. Außer ein paar kleineren Bugfixes gibts keine wesentlichen Änderungen, die Einzelheiten sind hier aufgeführt: http://gluon.readthedocs.org/en/latest/releases/v2015.1.1.html. Hoffentlich ist auch unser Bug bei der Erstkonfiguration beseitigt. Sobald wir das getestet haben, wird die neue Version auch automatisch an alle Router verteilt.

Update 26.06.2015:
Der Test hat funktioniert, deswegen wird ab sofort das Update auf Version 0.7.1 ausgerollt. Dieses sollten alle Router innerhalb der nächsten 24 Stunden automatisch erhalten.

In der aktuellen Firmware gibts leider einen Fehler, der am Ende der Erstkonfiguration des Routers für Verwirrung sorgen kann. Die Anleitung zur Übermittlung des Schlüssels (s. letzten Screenshot in der Installationsanleitung) sieht etwas komisch aus. Das ist aber kein großes Problem. Zum einen funktioniert auch ohne die Übermittlung des Schlüssels alles. Am besten hält man sich aber in die Installationsanleitung, da stehts richtig.

Da ich beruflich gerade ziemlich eingespannt bin, dauert es bis zur Korrektur der Firmware noch etwas...

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by Arpad Horvath

In den vergangenen Tagen haben wir auf verschiedenen Routern unsere experimentelle Firmware getestet, welche auf Gluon 2015.1 basiert. Nachdem dort noch ein paar Patches mit kleinen Fehlerkorrekturen integriert wurden und es auch da keinerlei Probleme gab, werden wir dies nun als Grundlage für die neue stabile Firmware nutzen. Neben der experimentellen und der stabilen Variante haben wir eigentlich auch noch die Möglichkeit eines Beta-Tests. Auf Grund der noch recht übersichtlichen Knotenanzahl verzichten wir aber diesmal darauf.

Die neue Version wird also jetzt aktiviert und sollte in den nächsten 24 Stunden auf allen Routern mit aktiviertem Auto-Update automatisch installiert werden. Etwaige danach auftretende Probleme können am besten im Forum beschrieben werden.

In der Nacht vom 28. zum 29. Mai zwischen 23 Uhr und 5 Uhr wird im Rechenzentrum unseres Hosters ein Switch getauscht. Damit kommt es (wenn alles gut geht) für etwa 5 Minuten zu einem Komplettausfall unseres Gateways und auch des Internet-Portals. Sollte es größere Probleme geben, werden wir diese erst im Laufe des Tages lösen können.
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by Arpad Horvath

Ab sofort wird die stabile Firmware 0.6.2, basierend auf Gluon 2014.4 verteilt. Alle Knoten mit aktiviertem Autoupdate und dem Branch "stable" sollten das Update innerhalb der nächsten 24 Stunden erhalten. Wesentlich Neuerungen gibt es hier nicht, im Einzelnen wurde folgendes geändert:

  • VPN bei Erstinstallation per Default aktiviert, Bandbreitenbeschränkung deaktiviert
  • VPN-Verbindung zum Gateway jetzt auch per IPv6

Letzteres sollte vor allem Probleme an DS-Lite Anschlüssen von Kabel Deutschland beheben. Bisher haben diese nur funktioniert, wenn man im Kundencenter den "Bridge-Modus" aktiviert hatte. Nun sollte es auch ohne den gehen, evtl. muß am Freifunk-Router aber noch im Konfigurationsmodus unter dem Expert-Mode im WAN-Setup IPv4 deaktiviert werden.

Zum WCW in Berlin am vergangenen Wochenende ist auch die neue Firmware-Version Gluon v2015.1 veröffentlicht worden. Die Release-Notes sind unter http://gluon.readthedocs.org/en/v2015.1/releases/v2015.1.html zu finden. Die wichtigsten Neuerungen daraus:

  • Unterstützung für jede Menge neue Hardware (inklusive neue Targets neben ar71xx-generic). Interessant sind die x86-Images, diese kann man für normale PCs oder Virtualle Maschinen nutzen. Da funktioniert zwar kein WLAN, trotzdem ist das sehr nützlich z.B. zur Bereitstellung Freifunk-interne Dienste oder Tests
  • Mesh-on-LAN
  • Fehlerbeseitigung:
    • IPv6-Probleme am WAN-Port beseitigt (manchmal funktionierte das Mesh-VPN an reinen IPv6-Anschlüssen dadurch nicht)
    • Manchmal haben die Knoten beim Drücken der Reset-Taste für mehr als 5 Sekunden einen Factory-Reset durchgeführt statt nur neu zu starten

Unter Downloads (experimental) kann man diese Firmware bereits für unsere Community herunterladen und somit testen (erstmal für die wichtigste Hardware). Eine Garantie für die korrekte Funktion kann aber nicht übernommen werden.

Ab der Version vom 21.5.2015 ist auch die neue Version der Statusseite enthalten. Diese ist vor allem wesentlich hübscher, bietet aber auch mehr informationen und Funktionen. So kann man jetzt über den Namen auf der oberen Zeile direkt zu anderen Knoten im gleichen Mesh umschalten. Wer sich das einmal live ansehen will, kann (aus dem Freifunk-Netz) über die Karte unter "Knoten" einen solchen mit neuer Firmware (ab 0.7.0) suchen und dort auf den Link neben "IP-Adresse" klicken.

Im offiziellen Release 2015.1 ist diese Statusseite noch nicht enthalten, weil es wohl noch ein paar kleinere Fehler gibt. insgesamt funktioniert sie aber schon ganz gut.

Die Erschließung weiterer Freifunk-Gebiete geht weiter:

Der Knoten in Neustadt/Orla ist nicht ganz neu, Freifunk gibts da schon länger über die Jenaer Community. Durch das Aufspielen unserer Firmware hängt dieser Knoten nun mit an Gera-Greiz, was sicher ganz interessant ist, um die Unterschiede der einzelnen Communities kennenzulernen.

Ganz neu ist hingegen der Knoten in Pforten, dort freuen sich die Nachbarn und Besucher nun über die Möglichkeit eines freien Internet-Zuganges.

Herzlich willkommen dem Sächsischen Bahnof in Gera. Der seit dem vergangenen Wochenende dort aufgestellte Router ermöglicht den Gästen jetzt den bequemen Zugang zum Freifunk-Netz und dem Internet.

Damit ist auch der erste wirklich neue Freifunk-Knoten in unserer Community online, alle anderen sind ja noch mehr oder weniger unsere Testknoten für den Aufbau der Infrastruktur.

Heute sind die ersten bei Flyeralarm bestellten Werbematerialien eingetroffen: Aufkleber im Format A6 sowie kleine Flyer mit Zickzack-Faltung. Die legen wir den bei uns zur Abholung bereitstehenden Routern bei. Wer darüber hinaus Flyer und Aufkleber verteilen möchte, kann einkach mit uns Kontakt aufnehmen und sich die gewünschte Menge mitnehmen.

 

Heute haben wir eine Lieferung von 10 Stück TL-WR841ND erhalten. Diese werden zum Selbstkostenpreis von 22€ abgegeben: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Dieser Routertyp ist besonders geeignet als preiswertes Einstiegsmodell für Lokationen mit nicht allzu großem Publikumsverkehr.

Die beste Gelegenheit zum Abholen ist eines unserer Community-Treffen, das nächtste findet am 13. Mai statt. Hier kannst Du bei Interesse den Router unter Anleitung selbst mit unserer Firmware bespielen oder alternativ gleich fix und fertig mitnehmen.

In den letzten Tagen haben wir neben organisatorischen Dingen noch einiges an der Firmware verändert und die Webseite erweitert.

Die aktuelle Firmware ist jetzt die Version 0.6.1. Die offensichtlichste Neuerung ist Änderung der SSID (des Netzwerk-Namens) von "gera-greiz.freifunk.net" in "Freifunk". Dieser Schritt wird gerade von vielen Communities vollzogen. Die alte SSID mit dem Namen der zugehörigen Website sollte Interessenten auf diese Site leiten. Die findet man aber sicher auch nach einer einfachen Suchanfrage. Die SSID "Freifunk" hat u.a. den Vorteil. daß sich die Nutzer bei einem Ausflug in eine andere Community, welche auch diese SSID nutzt, nichts konfigurieren müssen, sondern auch dort sofort verbunden sind.

Außerdem nutz die Firmware jetzt die neueste B.A.T.M.A.N. Version und ermöglicht in den Expert-Einstellungen des Config-Modes die Einrichtung eines privaten WLANs. Damit könnte man auf einen zweiten WLAN-Router / -Accesspoint für diesen Zweck verzichten, empfohlen wird das aber nur in Ausnahmefällen.

Auf der Webseite wird jetzt genau beschrieben, warum und wie man beim Freifunken mitmachen sollte. Auch die Routerinstallation wird detailliert beschrieben.

Nach nun folgenden Tests sollten wir dann bald in der Lage sein, offiziell als Community an den Start zu gehen und die ersten öffentlichen Knoten aufzubauen.

Am Dienstagabend haben wir (Lutz und Jörg) die Freifunker vom Weimarnetz bei deren wöchentlichem Treffen im Maschinenraum besucht. Beim Weimarnetz handelt es sich um eine der am längsten bestehenden Communities, neben dem eigentlichen Kennenlernen konnten wir so bereits etliche nützliche Tips und Erfahrungen mitnehmen.

Freifunk Gera-Greiz beteiligt sich ab sofort auch am deutschlandweiten InterCity-VPN. Darüber vernetzen sich die einzelnen Communities. Dadurch ist es möglich, auf interne Dienste in anderen Communities zuzugreifen und umgekehrt. Solche Dienste können z.B. Radio-Streams sein, Chatserver, Telefonie, (File-) Tauschbörsen u.v.a. Im Prinzip kann jeder mit einem Freifunk-Router einen solchen Dienst bereitstellen, indem an diesen einfach ein Server (welcher z.B. auch ein Raspberry Pi sein kann) angeschlossen wird. Aber auch ein Root-Server bei einem Hoster kann eingebunden werden.

Außer einem Time-, DNS- und Firmwareupdate-Dienst gibts in unserer Community noch nichts, aber das können wir ja ändern. Leider habe ich auch in anderen Communities (zumindest auf die Schnelle) nicht viel Sinnvolles gefunden. Ein Beispiel ist der Zugriff auf das Portal vom Freifunk Hamburg: http://start.ffhh/. In Leipzig gibt es Radio BLAU. Paderborn hat seine Dienste hier gelistet. Die meisten Dienste funktionieren aber meistens nicht...

Für die Router unserer Knoten haben wir eine neue Firmware erstellt. Primär ging es dabei um das Testen der automatischen Update-Funktion. Das hat problemlos funktioniert.

Ansonsten haben wir lediglich ein paar Parameter geändert. So ist nun für neue Router kein Versenden dessen VPN-Schlüssels mehr notwendig. Wer einen Router ins Freifunk-Netz integrieren möchte, muß sich jetzt also lediglich hier die passende Firmware herunterladen, mit dieser den Router flashen und diesen an sein vorhandenes Netzwerk anstecken. Der Router sollte sich dann automatisch mit unserem Netz verbinden und somit den Freifunk-Zugang ermöglichen.

Nun ist auch eine Karte mit den Standorten aller Freifunk-Router online. Die sollte auch auf mobilen Geräten funktionieren und ermöglicht damit, einen Freifunk-Zugang in der Nähe zu ermitteln. Auch in der community-übergreifenden Karte von freifunk.net ist unsere Community mit ihren einzelnen Knoten vertreten. Die Karten werden minütlich aktualisiert, wer einen neuen Knoten in Betrieb nimmt, sollte den also recht schnell in den Karten sehen können.

Da wir uns in der ersten Aufbauphase befinden, gibt es natürlich noch nicht sehr viele Nodes, aber das wird sich hoffentlich bald ändern.

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CC-BY-SA/3.0 Philipp Seefeldt

Wir treffen uns regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat im Ferberturm in Gera zu allen Themen rund ums Freifunken. Unregelmäßig gibt es Treffen zu speziellen Themen, die wir auch hier ankündigen. Die nächsten Termine:

Protokolle der vergangenen Treffen können im Wiki nachgelesen werden.


Für weitere (virtuelle) Treffen steht außerdem immer unser Mumble (mumble.ffggrz.de) zum Kennenlernen und Ideen austauschen zur Verfügung.